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BitFenix AURORA im Test

BitFenix ist bekannt für extravagante Gehäuse, so auch das neueste Gehäuse, das BitFenix Aurora. Das Gehäuse kommt mit zwei Seitenteilen aus getöntem Glas und einer
RGB Beleuchtung. Das klingt nach einem sehr edlen Gehäuse – wie edel das Gehäuse tatsächlich ist und wie es sich in unseren Tests schlägt, werden wir euch nun zeigen.

Wir bedanken uns bei Caseking für die Bereitstellung des Test-Samples und das damit verbundene Vertrauen.

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Autor: Nightmare842

Verpackung
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Das Aurora kommt in einem für Gehäuse üblichen, stabilen Karton. Auf der Vorderseite der Verpackung befindet sich eine Abbildung des Gehäuses.

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Auf der linken Seite befindet sich eine weitere Abbildung des Gehäuses, hier ist die Front abgebildet.

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Auf der Rückseite des Gehäuses befinden sich einige Informationen über die Besonderheiten. Hier werden die abnehmbaren Staubfilter, der RGB Controller für die Beleuchtung, der Platz für das Kabelmanagement sowie die Möglichkeit des Einbaus von Radiatoren gezeigt. Zusätzlich findet sich hier noch die Information, dass im Gehäuse Grafikkarten bis zu einer Länge von 400 mm Platz finden.

Im inneren ist das Gehäuse mit Styropor gesichert. Das Innere des Gehäuses ist mit Polstern versehen um die Glasscheiben zu schützen. Zusätzlich befindet sich auf den Scheiben noch eine Folie.

Lieferumfang

Das Zubehör ist in einem separaten kleinen Karton enthalten.

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  • 1x Alluminium BitFenix Logo
  • 6x Kabelbinder
  • 8x HDD Bracket
  • 2x Reservoir-Bracket (120 zu 140 mm Lüfteradapter)
  • 1x Beutel mit diversen Schrauben
  • 1x Bedienungsanleitung
  • 1x LED-Bar für SSD

Technische Daten

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Details

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Das BitFenix AURORA macht auf Anhieb einen sehr guten Eindruck. Was vor allem ins Auge sticht ist das extravagante doch schlichte Design. Die getönte Glasscheibe setzen Akzente in Verbindung mit dem restlichen weißen Gehäuse.

Auch bei der Front setzt BitFenix Designelemente ein. Die kurvigen Vertiefungen in der Front mit den dahinter liegenden Lüftungseinlässen wirken nahezu anmutig und wie aus einem Guss. Das Design der Front setzt sich auf dem Gehäusedeckel fort. Im vorderen Teil des Deckels befinden sich der Ein-/Ausschalter, der Resetschalter sowie der Schalter zum steuern der RGB Beleuchtung. Darunter befinden sich links zwei USB 3.0 und rechts zwei USB 2.0 Buchsen. Dazwischen finden wir zwei 3,5 mm Audio Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon.

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Auf der rechten Seite finden wir viel Platz Kabelmanagement, hier sind bis zu 25 mm Platz zwischen dem Mainboardträger und der Seitenverkleidung. Auch die Öffnung auf der Mainboard Rückseite ist sehr großzügig bemessen, so dass wir einfach an die Backplate des CPU Kühlers gelangen. Auf der Rückseite des Mainboardträgers lassen sich zwei 2,5″ Festplatten bzw. SSD’s unterbringen. Das Glas-Seitenteil ist von innen beschichtet damit die Kabel dahinter nicht sofort dadurch zu sehen sind.

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Auf der Rückseite ist das Aurora wie alle anderen Gehäuse auch, hier finden wir sieben Slots für Erweiterungkarten, zwei Durchführungen für eine externe Wasserkühlung und einen Einbauplatz für einen Einbauplatz für einen 120 mm Lüfter (der auch bereits ab Werk vorhanden ist).

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Das Innere ist sehr großzügig bemessen, hier finden Boards bis zur ATX Größe ihren Platz. Das Netzteil ist am Gehäuseboden vorgesehen. Im oberen Teil hinter der Front finden wir einen Einbauplatz für 3,5″ Festplatten. Am Boden befindet sich ein weiterer Festplattenkäfig. Beide Festplattenkäfige können zwei 3,5″ Festplatten aufnehmen und sind abnehmbar. Zwischen den beiden Festplattenkäfigen befindet sich eine Halterung für ein 2,5″ Laufwerk, dabei beleuchtet dieser Halterung auch die SSD bzw. Festplatte. In der Front und im Deckel ist ausreichend Platz für 280 mm Radiatoren samt Lüftern.

Einbau / Praxistest (Dauertest)

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Beim Testsystem haben wir uns für ein aktuelles Mittelklasse System auf Basis einer AMD CPU in Verbindung mit einer Nvidia GPU entschieden. Der Einbau war einfach und problemlos, von scharfen Kanten fanden wir keine Spur. Platz für unsere Hardware fanden wir mehr als genug, so dass wir auf die Laufwerkskäfige verzichtet haben. Da auch wir noch öfters zu optischen Datenträgern greifen müssen finden wir es schade, dass man auf einen Einbauplatz für optische Laufwerke verzichtet hat.

Fazit

Das BitFenix Aurora ist ein modernes Gehäuse in einem, unserer Meinung nach, zeitlosen Design. Das Gehäuse eignet sich gut für kleinere Wasserkühlungen und bietet ausreichend Platz, auf für potentere Hardware. Die Lüftungsöffnungen an der Front im Deckel scheinen uns zu klein geraten, doch trotzdem erreichten unsere Hardware während des Testzeitraums keine kritischen Werte. Die Werte sind vergleichbar mit anderen Gehäusen dieser Größe. Die Front ist zwar abnehmbar, allerdings scheint uns die Befestigung der Front recht dünn, so dass diese vermutlich nicht lange hält. Das BitFenix Aurora bekommt man derzeit für 98,92 Euro zu kaufen. Das ist in Anbetracht der Seitenteile aus Glas und dem geschmackvollem Design ein guter Preis. Wir vergeben für das Gehäuse 8,5 von 10 Punkte – somit vergeben wir unseren Gold und Design Award.

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PRO
+ Design
+ Viel Platz
+ Modularer Aufbau
+ Getönte Seitenfenster
+ 2x 280 mm Radiatoraufnahmen

CONTRA
– Fehlender Einbauplatz für Optisches Laufwerk
– Nur ein Lüfter wird mitgeliefert
– Befestigung der Front

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Für das extravagante Design gibt es unseren Design Award.

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