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Home » Cooler Master Masterbox Lite 5 im Test
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Cooler Master Masterbox Lite 5 im Test

SaibotVon Saibot9. Juli 2017Updated:14. Dezember 2023Keine Kommentare8 Mins Read
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  • Einleitung
  • Verpackung & Inhalt
  • Details
  • Einbau
  • Praxis
  • Fazit

Cooler Master bietet eine große Anzahl von Gehäusen, darunter sind günstigere und hochpreisige. Wir testen heute eines der preiswerteren Gehäuse, das Masterbox Lite 5. Hierbei handelt es sich um die neuste Masterbox Variante. Wo Cooler Master hier spart und wie sich das preisgünstige Gehäuse im Test schlägt, sehen wir auf den nächsten Seiten.

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Wir bedanken uns bei unserem Partner Cooler Master für die Bereitstellung des Samples sowie für das in uns gesetzte Vertrauen.



Verpackung & Lieferumfang:

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Geliefert wird die Maserbox Lite 5 in einem braunen Karton mit schwarzer Aufschrift. In der oberen linken Ecke finden wir die Produktbezeichnung und in der oberen rechten Ecke das Hersteller Logo. Zwischen den beiden finden wir eine Abbildung des Gehäuses. Unten stehen in acht verschiedenen Sprachen die Features dieser Masterbox Variante.

 

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Im Inneren des Kartons befindet sich das Gehäuse, die Bedienungsanleitung und ein Zettel mit den Garantiebedingungen.

 

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Durch das Plexiglasfenster des Gehäuses sehen wir einen Karton, in dem sich zwei weitere Blenden für die Gehäuse Front befinden. Neben den schon montierten, roten Blenden, bekommen wir noch zwei weiße und schwarze. Im Inneren des Gehäuses befindet sich weiter ein kleiner Beutel mit dem Montagezubehör.

 

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Die Gehäuse Spezifikationen finden wir auf der Verpackung wieder.

 

 

Details:

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Die Frontblende entspricht der Masterbox Serie, so dass auch diese Variante auf den ersten Blick als Masterbox zu erkennen ist. Allerdings ist die Frontabedeckung der Masterbox 5 Lite im Gegensatz zu den anderen Gehäusen transparent. Die Frontabdeckung ist getönt, so dürfte die Transparenz des Materials mit einer Innenbeleuchtung (z.B. Durch LED Lüfter) deutlicher hervortreten.

 

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Die Seitenscheibe wird mit vier Rändelschrauben am Gehäuse befestigt. An den vier vorgegebenen Löchern befinden sich Gummi Ringe damit die Scheibe nicht zu zerkratzen kann und um Vibrationen zu minimieren. Die Scheibe hat eine Dicke von 4 mm und ist ganz leicht getönt. Jetzt kommen wir zu der anderen Seite, die Materialstärke der Seitenverkleidung ist 1 mm dünn und ist aus Stahl.

 

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An der Gehäuseunterseite finden wir vier Füße, die mit Gummis versehen sind. Diese verhindern, dass das Gehäuse Vibrationen an den Untergrund weiterleitet und sicher steht. Um das Netzteil vor Staub zu schützen hat Cooler Master die Luftansaugöffnung des Netzteils mit einem abnehmbaren Meshgitter versehen.. An der Unterseite der Frontblende befinden die Lüftungsschlitze welche die Lüfter mit Frischluft versorgen sollen.

 

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Am Frontpanel finden wir neben der Power- und Resettaste zwei USB 3.0 Anschlüsse sowie einen Mikrofon und einen Kopfhörer Anschluss. Im oberen Teil befinden sich ähnliche Lüftungsschlitze wie im wir sie auch im unteren Teil vorgefunden haben.



Einbau:

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Im Inneren finden wir einen vormontierte 120mm Lüfter von Cooler Master an der Rückseite. Wir sehen hier keine Laufwerks- oder Festplattenkäfige, außer einem Montagerahmen an dem eine SSD montiert werden kann. An der Rückseite des Gehäuses finden wir zwei Festplatteneinschübe, in denen zwei SSDs/Festplatten installiert werden können und der vorgesehene Montageplatz für das Netzteil.

 

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Wir können konventionelle 3,5″ Festplatten ohne den Einsatz von Werkzeug montieren, dazu muss die Halterung etwas auseinander gezogen werden, damit die Pins der Halterung in die Festplatte greifen. Anschließen können wir die Halterung in den Einschub einsetzen bis sie hörbar einrastet.  SSDs müssen mit vier Schrauben auf der Halterung befestigt werden.

 

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Um das Netzteil montieren zu können müssen wir außen am Gehäuse zwei Schrauben lösen. Jetzt können wir an dem Montagerahmen das Netzteil verschrauben und das Netzteil ins Gehäuse schieben. Zum Schluss schrauben wir die zuvor gelösten Schrauben wieder fest.

 

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Im Gehäuse ist bereits ein 120 mm Lüfter von Cooler Master vorinstalliert. In der Front können drei 120 mm Lüfter oder zwei 140 mm Lüfter montiert werden. Wir verbauen hier zwei 140 mm Lüfter. Alternativ können wir hier auch einen Radiator mit der Größe von 120/140/240/280 oder 360 mm montieren. Falls eine Wasserkühlung verbaut werden soll, müssen wir darauf achten das die Pumpe und der AGB nicht zu groß ausfallen. In unserem Fall passte die Kombination von MSI GTX 1080Ti Gaming X und Alphacool VPP655 inklusive Eisdecke Aufsatz und AGB nicht, da die Höhe der Pumpe inklusive montierten Aufsätzen zu hoch war und mit der Grafikkarte kollidierte.

 

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Beim verbauen der Hardware gibt es keine Probleme, alles passt so wie es soll. Unser 160 mm hoher CPU Kühler passt etwas knapp in das Gehäuse. Die ausgewählte Grafikkarte hat eine Länge von 28,5 cm und passt ohne Probleme in das Gehäuse. Wir könnten sogar eine Grafikkarte mit 38 cm Länge verbauen, außer wir nutzen eine Wasserkühlung und haben noch einen Radiator in der Front verbaut. Aber selbst mit einem verbauten Radiator der eine Dicke von 60mm hat, hätten wir noch 32 cm übrig für die Grafikkarte. Unterhalb der Grafikkarte haben wir noch eine Montagemöglichkeit für eine SSD, diese kann mit dem Montagerahmen dort an ein von zwei vorgegebenen Stellen montiert werden.

 

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Wie bei allen Gehäusen mit einem Seitenfenster können wir die darin verbaute Hardware begutachten. Aufpassen sollten wir allerdings mit dem Umgang der Plexiglasscheibe, da sie sehr anfällig für Kratzer ist.



Testsystem und Praxis:

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Da wir Bedenken haben ob die Lüftungsschlitze an der Frontblende ausreichen um die Lüfter mit frischer Luft zu versorgen, haben wir verschiedene Szenarien getestet. Wir haben zusätzlich zwei Thermaltake Riing 140 mm verbaut, da von Werk aus nur ein 120 mm Lüfter installiert ist. Im ersten Test lassen wir alle Lüfter auf 12 Volt laufen und die Grafikkarte stellen wir fest auf 50% Lüftergeschwindigkeit ein. Um zu sehen, ob die Frontblende den Luftstrom limitiert, demontieren wir diesen im zweiten Szenario. Im dritten Szenario werden die 140 mm Lüfter auf 7 Volt gedrosselt, der Rest läuft wie vorher. Zum Schluss stellen wir die 140 mm Lüfter ab und schauen wie die Temperaturen mit dem vorinstalliertem Cooler Master Lüfter aussehen. Selbstverständlich messen wir auch die Lautstärke der Lüfter bei 12 Volt. Da der mitgelieferte Cooler Master Lüfter nur über einen 3-Pin Anschluss verfügt messen wir ihn nicht mit niedrigeren Drehzahlen.

 

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In unseren Tests wird ersichtlich, dass die Frontblende den Luftstrom einschränkt, die haben die niedrigsten Temperaturen erreichen wir ohne Frontblende. Mit Frontblende und mit allen Lüftern auf 12 Volt haben wir die schlechtesten Werte. Hier scheint es Turbulenzen des Luftstroms zu geben, natürlich haben wir das Ergebnis nochmal überprüft. Sobald wir die TT Riing auf 7 Volt einstellen und den Rest wie gewohnt laufen lassen verbessern sich die Temperaturen. Mit nur einem aktiven Gehäuse Lüfter sind die Temperaturen sogar besser wie mit den zwei installierten 140 mm Lüfter. Hier scheint der 120 mm Lüfter, der vorinstalliert ist, nicht ausreichend zu sein um die warme Abluft abzutransportieren. Damit ist klar das die Frontblende und die Möglichkeit nur einen 120 mm Lüfter für die Abluft installieren zu können nicht ausreicht.

 

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Natürlich haben wir auch die Lautstärke gemessen. Gemessen haben wir hier 2 dBA weniger wie mit Frontblende. Ohne die von uns montierten 140 mm Lüfter messen wir die geringste Lautstärke. Was die von uns gemessenen Werte aber nicht zeigen sind die Nebengeräusche und diese sind bei dem vorinstalliertem 120 mm Lüfter von CM sehr störend. Das Lager macht deutlich Geräusche, die erst mit dem Abklemmen des Lüfters verschwinden. In unserem Video Projekt Masterbox auf unserem YouTube Kanal könnt ihr euch diese anhören. Hier raten wir dazu einen alternativen Lüfter zu montieren.

 

 

Fazit:

Das Cooler Master Masterbox 5 Lite Gehäuse ist ab circa 45€ verfügbar und bietet eine gute Optik für wenig Geld. Der Einsatz des Rotstifts macht sich an der Materialstärke des Gehäuses bemerkbar, denn diese sind mit 1 mm Dicke recht dünn. Das Seitenfenster mit einer Materialstärke von 4 mm und die Front sind aus Plexiglas. Der vorinstallierte Lüfter macht Geräusche und sollte ersetzt werden. Es können drei SSDs oder zwei Festplatten plus einer SSD installiert werden. Wir können sogar einen 360 mm Radiator in der Front installieren der maximal 45 mm dick sein darf. Wenn wir einen 280 mm Radiator einsetzen, haben wir sogar noch mehr Platz, da dann die zwei 140mm Lüfter direkt hinter die Front montiert werden können. Bedenken sollten wir auch den Preis von 45€. Der Hersteller spart hier an einigen Stellen und möchte Käufer ansprechen die nicht soviel Geld für ein schickes Gehäuse ausgeben möchten. Denen wird hier ein optisch ansprechendes Produkt angeboten.

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Pro:
+ Optik
+ Platz für Radiator in der Front
+ Ausreichend Platz für Grafikkarte
+ Wechselbare Frontcover in drei Farben

Contra:
– Materialstärke
– Vorinstallierte Lüfter macht Geräusche
– Lüftungsschlitze zu klein

Wir vergeben dem Cooler Master Masterbox 5 Lite 6,5 von 10 Punkten und damit erhält es den Bronze Award.

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– Herstellerlink

 

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