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Intel kündigt mit „Rialto Bridge“ einen beschleunigten KI- und HPC-Prozessor an

Während der International Supercomputing Conference am 31. Mai 2022 in Hamburg kündigte Jeff McVeigh, Vice President und General Manager der Super Compute Group der Intel Corporation, Rialto Bridge an, Intels Grafikprozessor (GPU) für Rechenzentren. Rialto Bridge basiert auf der gleichen Architektur wie die Intel-GPU Ponte Vecchio für Rechenzentren und kombiniert verbesserte Kacheln mit Intels nächstem Prozessknoten. Rialto Bridge bietet bis zu 160 Xe-Kerne, mehr FLOPs, mehr E/A-Bandbreite und höhere TDP-Grenzwerte für deutlich mehr Speicherdichte, Leistung und Effizienz.

„Während wir in die Exascale-Ära eintreten und in Richtung Zettascale sprinten, wächst auch der Beitrag der Technologiebranche zu den globalen Kohlenstoffemissionen. Schätzungen zufolge werden bis zum Jahr 2030 zwischen 3 % und 7 % der weltweiten Energieproduktion auf Rechenzentren entfallen, wobei die Recheninfrastruktur ein Haupttreiber für den neuen Stromverbrauch ist“, sagte Jeff McVeigh, Vice President und General Manager der Super Compute Group der Intel Corporation.

In diesem Jahr hat sich Intel verpflichtet, bis 2040 weltweit keine Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen und nachhaltigere Technologielösungen zu entwickeln. Eine der größten Herausforderungen für das High Performance Computing (HPC) ist es, mit der unstillbaren Nachfrage nach Rechenleistung Schritt zu halten und gleichzeitig eine nachhaltige Zukunft zu schaffen. Diese Herausforderung ist zwar gewaltig, aber durchaus machbar, wenn wir uns mit jedem Teil des HPC-Computing-Stacks befassen – Silizium, Software und Systeme.

 

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Der Intel Xeon-Prozessor mit dem Codenamen Sapphire Rapids und High Bandwidth Memory (HBM) ist ein großartiges Beispiel dafür, wie wir fortschrittliche Gehäusetechnologien und Siliziuminnovationen nutzen, um erhebliche Verbesserungen bei Leistung, Bandbreite und Stromverbrauch für HPC zu erzielen. Mit bis zu 64 Gigabyte HBM2E-Speicher mit hoher Bandbreite im Gehäuse und in die CPU integrierten Beschleunigern sind wir in der Lage, speicherbandbreitengebundene Workloads freizusetzen und gleichzeitig erhebliche Leistungsverbesserungen für wichtige HPC-Anwendungsfälle zu liefern. Beim Vergleich der Intel Xeon Scalable-Prozessoren der 3. Generation mit den kommenden Sapphire Rapids HBM-Prozessoren stellen wir zwei- bis dreifache Leistungssteigerungen bei Arbeitslasten in den Bereichen Wetterforschung, Energie, Fertigung und Physik fest. Auf der Keynote zeigte Ansys-CTO Prith Banerjee außerdem, dass Sapphire Rapids HBM eine bis zu zweifache Leistungssteigerung bei realen Arbeitslasten von Ansys Fluent und ParSeNet liefert.

 

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Die Rechendichte ist ein weiterer wichtiger Faktor, da wir bei HPC- und KI-Supercomputing-Workloads Leistungssteigerungen anstreben. Unser erstes Flaggschiff unter den Intel-Grafikprozessoren (GPU) für Rechenzentren mit dem Codenamen Ponte Vecchio übertrifft bereits die Leistung der Konkurrenz bei komplexen Finanzdienstleistungsanwendungen und KI-Inferenz- und Trainingslasten. Wir zeigen auch, dass Ponte Vecchio High-Fidelity-Simulationen mit OpenMC um das Doppelte beschleunigt.

Wir werden hier nicht aufhören. Heute kündigen wir den Nachfolger dieser leistungsstarken Rechenzentrums-GPU mit dem Codenamen Rialto Bridge an. Durch die Weiterentwicklung der Ponte Vecchio-Architektur und die Kombination verbesserter Kacheln mit der Technologie des nächsten Prozessknotens wird Rialto Bridge eine deutlich höhere Dichte, Leistung und Effizienz bieten und gleichzeitig für Software-Konsistenz sorgen.

 

Quelle: Intel Announces „Rialto Bridge“ Accelerated AI and HPC Processor | TechPowerUp

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