Künftig soll verhindert werden, dass das Betriebssystem neu installierte GPU-Treiber automatisch durch ältere Versionen ersetzt.
Dafür vereinfacht Microsoft das bisherige Hardware-Erkennungssystem und kombiniert Hardware-ID sowie Computer-Hardware-ID zu einem neuen zweistufigen Modell. Ziel ist es, stets die aktuellste Treiberversion zu behalten und versehentliche Downgrades zu vermeiden.
Das Problem betrifft vor allem OEM-PCs, die oft mit veralteten Grafiktreibern ausgeliefert werden. Bisher blieb Windows Update häufig ebenfalls bei diesen älteren Versionen. Die neue Lösung könnte Ende 2026 oder Anfang 2027 eingeführt werden.
Zusätzlich plant Microsoft eine neue „Cloud-Initiated Driver Recovery“-Funktion. Erkennt Windows einen fehlerhaften Treiber, wird automatisch eine stabile Version aus der Cloud installiert – ganz ohne Eingriff des Nutzers. Der Start dieser Funktion wird derzeit für September erwartet.
*Quelle: Microsoft, via Neowin





