Aktuelle Tests & Specials auf Hardware-InsideModding

NZXT HUE+ – Wir treiben es bunt

[nextpage title=“Einleitung“ ]

Heute erreichte uns das HUE+ von NZXT. Mit diesem kleinen, schwarzen Kasten und den beiliegenden LED Streifen können wir unser Gehäuse beleuchten und es richtig bunt treiben. Wie bunt wir es treiben und was sonst noch alles mit dem HUE+ möglich ist, erfahrt ihr nun in unserem Test.

[​IMG]

An dieser Stelle möchten wir uns bei unserem Partner NZXT für die freundliche Bereitstellung und das in uns gesetzte Vertrauen bedanken.

Autor: Sebastian P.

[/nextpage]

[nextpage title=“Verpackung und Lieferumfang“ ]

Verpackung und Lieferumfang:
[​IMG]

Das NZXT HUE+ kommt in einem sehr kompakten und farbenfrohen Karton. Auf der Front ist eine Abbildung der Steuerungseinheit zu sehen. Ansonsten verrät uns die Vorderseite nicht viel.

[​IMG]

Die Rückseite gibt sich hier schon deutlich informativer. Hier finden sich einige Abbildungen, die den späteren Einsatz, die Software und die LED Streifen zeigen. Außerdem gibt es ein paar Informationen zu den Spezifikationen.

[​IMG] [​IMG]

Im Inneren der Verpackung befindet sich ein Bündel, welches aus zwei schwarzen Schachteln besteht. In der einen Schachtel befindet sich die Steuerungseinheit und die LED Streifen. In der anderen Schachtel befindet sich das Zubehör und die Bedienungsanleitung.

[​IMG]

In der Verpackung befinden sich neben der Steuerungseinheit, ein Tütchen mit 4 Schrauben zur Befestigung der Steuerungseinheit, vier LED Streifen mit je 10 LED’s, zwei Anschlussleitungen, ein Stromanschluss, ein USB-Header zu Micro USB-Kabel und vier Verlängerungskabel.

[/nextpage]

[nextpage title=“Details“ ]
Details:

[​IMG]

Die Spezifikationen versprechen schon mal ein exquisites Farbspiel. Praktisch ist auch, dass die Steuerungseinheit etwa so viel Platz einnimmt wie eine 2,5″ Festplatte.

[​IMG] [​IMG]

Beginnen wir mit der Steuerungseinheit. Sie entspricht in ihrer Grundfläche der Fläche einer 2,5″ Festplatte, lediglich in der Höhe ist die Steuerungseinheit höher als eine Festplatte. Auf der Oberseite finden wir leichte Erhebungen und den HUE+ Schriftzug. In der diagonal verlaufenden Erhebung befindet sich eine weiße LED, welche den HUE+ Schriftzug leicht anleuchtet. Die eine Hälfte ist mit einer matten Oberfläche und die andere mit einer glänzenden Oberfläche versehen.

[​IMG]

Seitlich befinden sich die Anschlüsse für die Stromzufuhr, der Micro USB-Anschluss und die beiden Ausgänge für die LED Streifen. Die Stromzufuhr funktioniert über ein Kabel das an einem Ende über einen Molex-Stecker und am anderen Ende über einen Stecker, wie man ihn von Netzteilen kennt, verfügt.

[​IMG] [​IMG]

Die LED Streifen sind jeweils 30 cm lang. Jeder Streifen verfügt über 10 RGB LED. An den Enden der Streifen finden wir Steckkontakte, so können die Streifen miteinander verbunden werden. Zudem erfolgt über diese Kontakte der Anschluss an die Steuerungseinheit. Dort wo die Streifen nicht direkt miteinander verbunden werden können, können die im Lieferumfang enthaltenen Verlängerungen genutzt werden. Die Streifen haften wahlweise magnetisch oder über das bereits aufgetragene, doppelseitige Klebeband. [/nextpage]
[nextpage title=“Praxistest“ ]
Praxistest:

[​IMG]

Der Anschluss des NZXT HUE+ ist denkbar einfach und in der Bedienungsanleitung sehr gut erklärt. Zuerst haben wir ein schönes Plätzchen für die Steuerungseinheit gefunden und schließen dann das Stromkabel an einen freien Molexstecker des Netzteils. Anschließend wird das USB-Kabel auf dem USB-Header des Mainboard gesteckt und der Micro USB mit der Steuerungseinheit verbunden. Zum Schluss werden die Streifen an den Ausgängen der Steuerungseinheit angeschlossen. Damit ist der handwerkliche Teil abgeschlossen.

[​IMG]

Nun muss die CAM-Software von der Herstellerseite heruntergeladen und installiert werden. Mit der Software können die LED angesteuert werden, außerdem zeigt es aktuelle Leistungsdaten an und kann unter anderem die gerade anliegende Bildwiederholrate in Spielen anzeigen.

Auf der ersten Seite der Software werden wir vom Dashboard begrüßt auf dem wir die aktuelle Auslastung sowie Daten unseres Rechners finden.

[​IMG]

Im oberen Bereich sind die Kanäle und deren Belegung erkennbar. Zur Einstellung der Beleuchtung gibt es vier verschiedene Kategorien. In der ersten Kategorie sind voreingestellte Effekte und deren Farbe wählbar. Insgesamt stehen 9 verschiedene Effekte zur Verfügung, bei jedem Effekt (außer Spektrum) kann die Farbe frei gewählt werden.

Die zweite Kategorie nennt sich Intelligent. Hierbei zeigen die LED Streifen an, welche Temperatur an der Grafikkarte oder der CPU anliegt. Dafür kann ein Verlauf festgelegt werden. In unserem Fall bedeutet ein dunkles Blau niedrige Temperaturen, während ein leuchtendes Rot eine hohe Temperatur signalisiert.

[​IMG]

Die dritte Kategorie nennt sich Anpassen, hier können eigene Effekte samt Farben erstellt werden.

In der vierten Kategorie geht es um Audio. Dieser Effekt befindet sich noch in der Beta und funktioniert wie die Anzeige eines Equalizers, wie man ihn aus früheren Zeiten kennt. Dabei reagiert die Beleuchtung auf die Signale des Audioausgangs und verändert sich mit dem gerade abgespielten Frequenzbereich sowie Lautstärke.[/nextpage]

[nextpage title=“Fazit“ ]
Fazit:

Das NZXT HUE+ ist eine nette Spielerei mit einigen Extras. Derzeit gibt es HUE+ ab 62,90 Euro zu kaufen. Dafür erhält man insgesamt vier leuchtstarke LED Streifen mit je 10 LED, wobei HUE+ um 4 weitere LED Streifen erweiterbar ist. Die Leuchtkraft sowie die Effekte sind hervorragend. Wir haben die Streifen per Magnet am Gehäuse angebracht, dass funktionierte soweit ganz gut, die Magneten dürften allerdings ruhig etwas stärker ausfallen. Wenn man sich sicher mit der Einbauposition ist, kann das bereits aufgebrachte, doppelseitige Klebeband Abhilfe schaffen. Kritisch sehen wir auch, dass für die Nutzung der CAM-Software ein Account nötig ist. Wir vergeben 8 von 10 Punkten und somit unseren Gold Award.

[​IMG]

Pro:
+ Über CAM Software steuerbare LEDs
+ Vielfältige Eigenschaften der CAM Software
+ Steuerungseinheit mit 2 Kanälen
+ 4 LED Streifen mitgeliefert
+ Erweiterbar um weitere Streifen
+ Viele Verlängerungskabel

Contra:
– Account für CAM-Software nötig
– Magneten sind eher schwach
– Preis

[​IMG][/nextpage]

  • B
    <p>Damit kann man sich recht viel austoben wenn man es bunt mag :)</p><p><img src="http://media.bestofmicro.com/6/5/535469/original/HUE-Accessories-systemS340-05.jpg" class="bbCodeImage wysiwygImage" alt="" unselectable="on" /></p>
    <p>Schon interessant, auch wenn es für mich nichts wäre.</p><p>Das Hue+ könnte in Kombination mit den Aer Lüftern ganz witzig sein. :eek:</p>
    B
    <p>
    Das <a href="http://www.hardwareinside.de/community/tags/hue/" class="internalLink ProxyLink" data-proxy-href="http://www.hardwareinside.de/community/tags/hue/">Hue+</a> könnte in Kombination mit den Aer Lüftern ganz witzig sein. :eek:
    </p><p><br /></p><p>Gibt es ja auch im Bundle mit den Lüftern :D</p><p><br /></p><p> Anhang anzeigen 2522 </p>
    <p>Ich nutze von der Beleuchtung im Moment nur die weiße und gelegentlich die blaue Farbe.</p><p>Mir wurde das mit dem bunten auf Dauer ein wenig zu viel - ist aber Geschmackssache.</p>
    B