Als Valve Ende 2025 die Steam Machine, den Steam Frame und den überarbeiteten Steam Controller ankündigte, nannte das Unternehmen noch keine Preise, bestätigte aber einen Start Anfang 2026. An diesem Zeitfenster hält Valve weiterhin fest – konkrete Preise oder exakte Release-Termine gibt es jedoch nach wie vor nicht.
Grund dafür ist laut Valve die sich verschärfende Speicher- und Speicherchip-Knappheit. Die eingeschränkte Verfügbarkeit und stark gestiegenen Preise für RAM und SSDs zwingen das Unternehmen dazu, Zeitplan und Preisgestaltung erneut zu überprüfen – insbesondere bei Steam Machine und Steam Frame.
Valve ist damit nicht allein: Auch Laptops und sogar kommende Konsolen sollen von der durch den KI-Boom ausgelösten RAM-Krise betroffen sein. Laut Valve verzögert sich der Release zwar nicht, doch man suche noch nach einem realistischen Verkaufspreis. Das könnte bedeuten, dass die Steam Machine teurer wird als die ursprünglich vermuteten 700 bis 800 US-Dollar. Da Valve das Gerät ohnehin eher als PC denn als klassische Konsole positioniert, dürfte sich der Preis weiterhin an vergleichbarer Hardware orientieren.
Zusätzlich bestätigte Valve erneut einige technische Details: Die Steam Machine soll mit FSR 4K bei 60 FPS erreichen können, in manchen Spielen jedoch auf 1080p-Upscaling mit VRR zurückgreifen müssen, um eine stabile Darstellung zu gewährleisten. Außerdem will Valve CAD-Dateien und Spezifikationen der Frontblende veröffentlichen, damit Nutzer und Drittanbieter Zubehör entwickeln können. SSD und Arbeitsspeicher sollen austauschbar und leicht zugänglich sein.
*Quelle: Techpowerup










