Ein Nutzer berichtete in einem Overclocking-Forum von einem missglückten Modding-Versuch mit einer ASUS ROG GeForce RTX 5090. Durch einen sogenannten Shunt-Mod und ein geflashtes BIOS mit 1000-Watt-Powerlimit kam es zu schweren Schäden an Kabeln und Steckverbindungen.

Das verwendete BIOS stammte offenbar von einer MSI RTX 5090 Lightning Z und war für deutlich höhere Stromstärken ausgelegt. Auf einer anderen Platine kann dies jedoch zu einer Überlastung der Stromversorgung führen, da Firmware und Hardware nicht mehr zusammenpassen.

Zusätzlich manipulierte der Nutzer die Strommessung, um Schutzmechanismen zu umgehen. Trotz einer Hitzewarnung wurde der Test fortgesetzt. Zur Überwachung kam ein Thermal-Grizzly-WireView-Gerät zum Einsatz, dessen Anschluss ebenso wie das 16-Pin-Kabel stark verschmolz.

Interessant ist, dass weder die Grafikkarte selbst noch der Netzteilanschluss am Corsair AX1600i beschädigt wurden. Der Defekt konzentrierte sich auf Kabel und Messgerät.

Der Vorfall zeigt, dass höhere Powerlimits per BIOS nicht automatisch die Belastbarkeit von Steckern und Kabeln erhöhen – insbesondere in Kombination mit Shunt-Mods kann dies schnell zu gefährlichen Schäden führen.

*Quelle und Bilder: IT之家

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