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Acer enthüllt weltweites SpatialLabs™ Entwicklerprogramm für Unreal Engine-Developer und zeigt stereoskopisches 3D auf ConceptD

Ahrensburg – 27. Mai 2021 – Acer präsentiert heute im Rahmen der next@acer Global Press Conference das Creative-Programm SpatialLabs™. Das Tool nutzt ein Eye-Tracking Kamera-System und modernste Display-Technologie, um Inhalte realitätsnah in stereoskopischem 3D darzustellen. 3D-Modelle wirken mit der Technologie nahezu so, als würden sie vor dem Bildschirm schweben. Entwickler können ihre Kreationen damit in Echtzeit aus jedem beliebigen Blickwinkel betrachten – ganz ohne Spezialbrille. Ergänzend kündigte Acer außerdem das SpatialLabs™ Developer Programm für Entwickler an, die daran interessiert sind, Projekte mit SpatialLabs™ zu realisieren. Teilnehmer erhalten ein ConceptD SpatialLabs™ Prototyp-Notebook, um erste Erfahrungen mit der neuen Technologie zu sammeln.

Modernste Technologie für stereoskopisches 3D
Eye-Tracking, ein stereoskopisches 3D-Display und Echtzeit-Rendering-Technologien sind das Geheimnis hinter der SpatialLabs™-Technologie. Die Eye-Tracking-Lösung besteht aus einem Set von drei Stereokameras, die an der Oberseite des Displays angebracht sind und die Position und Bewegung des Kopfes sowie der Augen des Nutzers verfolgen. Das Display des ConceptD SpatialLabs™ Prototyp-Notebooks, das auch den Teilnehmern des SpatialLabs™ Developer Programms zur Verfügung gestellt wird, ist mit einem 2D-UHD-Panel ausgestattet, auf dem eine Flüssigkristall-Lentikularlinse aufgebracht ist. Diese Struktur erlaubt es, einfach zwischen 2D- und stereoskopischer 3D-Ansicht hin und her zu schalten. Die Technologie kann so jedem Auge des Betrachters ein anderes Bild anzeigen, sodass die Illusion entsteht, die Inhalte würden vor dem Bildschirm schweben. Im SpatialLabs™ Experience Center können Entwickler via Echtzeit-Rendering außerdem mit den 3D-Modellen interagieren, um ihre Kreationen in Echtzeit zu überprüfen oder interaktiv zu präsentieren – und das alles in stereoskopischem 3D.

Schwebende Kreationen
Traditionell mussten Künstler und Entwickler in der Vergangenheit mehrere Skizzen aus verschiedenen Blickwinkeln anfertigen, um die richtige Proportion ihrer Figuren sicherzustellen – 2D-Displays bieten schlicht nur begrenzte Informationen über die Tiefe eines dreidimensionalen Objekts. Der SpatialLabs™ Model Viewer löst diese Einschränkung, indem er Designern eine zusätzliche Dimension zur Verfügung stellt: Eine intuitive 360-Grad-Ansicht, in der Modelle ganz einfach gedreht, verschoben und sogar aus dem Bildschirm herausgezogen werden können. Selbst wenn Entwickler ihre Modelle aus dem gleichen Winkel auf einem 2D-Display betrachten, bietet die stereoskopische 3D-Darstellung im Vergleich erheblich mehr Informationen als die zweidimensionale.

Die Möglichkeit, Inhalte zusätzlich im Verhältnis 1:1 sehen zu können, ist ein entscheidender Vorteil und beschleunigt den Prozess der Fehlersuche. Nutzer können so zuverlässig sicherstellen, dass das 3D-Design mit dem Konzeptentwurf übereinstimmt. Auch der HDRI-Hintergrund eines Modells kann angepasst werden, sodass sich das Objekt in eine natürliche, realistische Umgebung einfügt. Das erweist sich besonders in Projektphasen als praktisch, in denen konkretes und genaues Feedback wichtig ist, beispielsweise im Produktdesign, um Artikel leichter zu visualisieren und sicherzustellen, dass sie den Erwartungen entsprechen.

SpatialLabs™ Experience Center
Das Display des ConceptD SpatialLabs™ Prototyp-Notebooks ist standardmäßig im 2D-Modus konfiguriert, sodass das Gerät wie ein herkömmliches Notebook verwendet werden kann. Sobald Nutzer Anwendungen im SpatialLabs™ Experience Center starten, wird der stereoskopische 3D-Modus automatisch aktiviert. Das Center fungiert als Schnellstartprogramm und leitet den Nutzer bei der Verwendung der Technologie an, enthält verschiedene Anwendungs-Verknüpfungen sowie Installationsprogramme und Add-Ons. Dazu gehören unter anderem:

  • SpatialLabs™ Model Viewer
    Mit dem Tool können Nutzer Dateien in allen gängigen 3D-Formaten importieren und in stereoskopischem 3D anzeigen lassen. Während der Nutzer sich im Model Viewer befindet, wird fortlaufend die Kopfposition erfasst und in Echtzeit in das gezeigte 3D-Modell eingearbeitet. Wird beispielsweise der Kopf leicht nach links oder rechts bewegt, dreht sich das Modell in die jeweils entgegengesetzte Richtung – ganz so, als würde das Objekt in 3D vor einem schweben und man würde sich leicht darum herumbewegen, um es von der anderen Seite zu betrachten. Zusätzlich sind im Experience Center Add-Ons für die wichtigsten 3D-Softwares verfügbar, darunter Blender und Autodesk Fusion 360, sodass der SpatialLabs™ Model Viewer auch diese Dateiformate unterstützt und Modelle mit einem Klick in den Model Viewer übertragen werden können.
  • SpatialLabs™ Go
    Dabei handelt es sich um eine proprietäre Lösung für das Side-by-Side-Rendering von Vollbildinhalten in stereoskopischem 3D. Entwickler können beispielsweise Blender-Inhalte in der Side-by-Side-Vollbildansicht öffnen und diese mit SpatialLabs™ Go in stereoskopisches 3D übertragen.
  • PiStage für Maya
    Die Middleware PiStage fungiert als Werkzeug, mit dem aufwändige Rendering-Prozesse verkürzt werden können, sodass Anwender ihre Inhalte weiterhin auf einem 2D-Monitor erstellen und gleichzeitig alle Änderungen via SpatialLabs™ in Echtzeit in stereoskopischem 3D sehen können.
  • SpatialLabs™ Player
    Der native SpatialLabs™ Player erlaubt die Darstellung von Side-by-Side-Videos in stereoskopischem 3D.

SpatialLabs™ Developer Program
Darüber hinaus unterstützt SpatialLabs™ auch Unreal Engine, ein Echtzeit-3D-Programm, das von Entwicklern aus zahlreichen Branchen für die Umsetzung ihrer Projekte genutzt wird. Um ihnen dabei zu helfen, stellt Acer den Teilnehmern des Programms für drei Monate kostenfrei ein ConceptD SpatialLabs™-Prototyp-Notebook zur Verfügung.

Die ausgewählten Teilnehmer des Developer Programms sollen mit dem bereitgestellten Gerät eigene Projekte in der Unreal Engine gestalten. Acer begleitet den Kreativprozess und nutzt das Feedback aus dem Programm, um die Erkenntnisse unter anderem in der Produktentwicklung aufzugreifen.

Interessierte können sich auf der Landingpage noch bis zum 30. Juni 2021 bewerben, hier sind auch die genauen Teilnahmebedingungen hinterlegt. Die nominierten Teilnehmer werden im Anschluss kontaktiert.