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Ozone Ekho H80 Origen im Test

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Gaming-Hersteller suchen sich gerne die Unterstützung von professionellen eSports-Teams. Das gilt auch für die Kooperation zwischen Ozone und dem Team Origen. Nach einem Origen-Mauspad folgen jetzt mit Ekho H80 Origen und Exon F60 Origen ein Headset und eine Maus. Origen wurde 2014 vom Ex-Fnatic-Spieler Enrique „xPeke“ Cedeño Martínez begründet und ist mit einem League of Legends-Team aktiv und erfolgreich. Laut Ozone wurde das eSports-Team intensiv in die Entwicklung der neuen Origen-Produkte einbezogen. Herausgekommen ist ein 7.1 Gaming Headset mit einer extravaganten Beleuchtung. Ob das Headset zu überzeugen weiß, erfahrt ihr nun in unserem Test.

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An dieser Stelle möchten wir uns bei unserem Partner Ozone Gaming für die Bereitstellung des Sample sowie für das in uns gesetzte Vertrauen bedanken.

Autor: Sebastian P.

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Verpackung und Lieferumfang:

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Das Ozone Ekho H80 Origen kommt in einem schönen Karton, der überwiegend in Schwarz gehalten ist. Auf der Vorderseite befindet sich eine Abbildung des Headsets im eingeschalteten Zustand. Unten rechts werden die drei wichtigsten Features abgebildet.


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Auf der rechten Seite befinden sich die Spezifikationen zu den verbauten Lautsprechern und zum Mikrofon.

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Auf der linken Seite finden wir ein Foto von Enrique „xPeke“ Cedeño Martínez und darunter wird in einem kurzen Text erklärt, wer der gute Mann ist und was er überhaupt macht. Zudem geht aus dem Text hervor, dass er bei dem Design federführend war.

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Auf der Rückseite befindet sich eine Abbildung des Headsets und der Kabelfernbedienung, sowie noch einmal alle Features im Überblick.

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Das Headset liegt wohlbehütet in einem Kunststoffbett. Unterhalb dieses Kunststoffeinsatzes finden wir noch eine Schnellstartanleitung in englischer Sprache und einen Ozone Aufkleber.

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Details:

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Die technischen Daten des Headsets können sich durchaus sehen lassen. Von diesem Headset gibt es auch noch eine die Ekho H80 Variante im Ozone Design mit RGB Beleuchtung.

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Beim Ozone Ekho H80 Origen wurde viel schwarzer Kunststoff eingesetzt. Dies fällt vor allem am massiv wirkenden Kopfbügel und den großen Hörmuscheln auf. Der Kopfbügel verfügt an der Innenseite über eine Polsterung, die mit schwarzem Kunstleder überzogen ist. Die Polster der Ohrmuscheln sind mit schwarzem Kunstleder bezogen. In der Hörmuschel deckt ein blauer Stoff den Lautsprecher ab. Dieses Blau nehmen die Nähte der Polsterung wieder auf. Das Anschlusskabel geht von der rechten Hörmuschel ab. An der linken Hörmuschel ist das eingefahrene Mikrofon zu erkennen.

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Auf den Ohrmuscheln prangt das große Origen Logo welches im Betrieb auch blau ausgeleuchtet wird, hervor. Durch den Kopfbügel gibt es eine gewisse Flexibilität, zusammenklappen kann man das Headset allerdings nicht. Die Verstellung des Kopfbandes finden wir stabil aus Metal gefertigt.

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Auf der linken Seite ist das Mikrofon angesiedelt. Unsere Abbildung zeigt das Mikrofon in ausgezogenem Zustand. Im Betrieb leuchtet die Spitze des Mikrofonarms. Wenn das Mikrofon stumm geschaltet wird erlischt das Licht. Am Anschlusskabel befindet sich die Kabelfernbedienung etwa 30 cm vom Headset entfernt. An dieser kann die Lautstärke angepasst werden, zudem kann das Mikrofon ausgeschaltet bzw. auf stumm geschaltet werden. Das Anschlusskabel verfügt außerdem über einen Klettkabelbinder.

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[nextpage title=“Praxistest“ ]

Praxistest:

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Das Headset sowie die Beleuchtung funktionieren auch ohne Software. Wer allerdings in Genuss des 7.1 Surround Sounds kommen möchte, kommt um die Software nicht herum. Die Software gibt es hier. Das Headset muss vor der Installation der Software angeschlossen sein und der Computer muss nach erfolgreicher Installation neugestartet werden.

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Von diesem Fenster werden wir begrüßt nachdem wir die Software über einen Doppelklick geöffnet haben. Hier bekommen wir den Hinweis, dass wir durch Rechtsklick auf die Menüpunkte in deren Untermenüs gelangen.

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Nachdem wir den Hinweis weg geklickt haben, erwartet uns dieses überschaubare Fenster. In die einzelnen Menüpunkte gelangen wir indem wir auf das Lautsprecher- bzw. Mikrofonsymbol die rechte Maustaste betätigen. So erreichen wir auch das Menü um die 7.1 Funktion zu aktivieren. Die Menüs sind (wenn man die Meldung nicht gelesen hat) sehr umständlich zu bedienen.

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Im eingeschalteten Zustand sieht das Headset so aus. Hier erkennt man auch das ausgefahrene Mikrofon, welches an der Spitze blau beleuchtet ist. Diese Beleuchtung am Mikrofon erlischt, wenn es über die Kabelfernbedienung ausgeschaltet wird. Die Beleuchtung auf der Kabelfernbedienung sowie auf den Hörmuscheln lässt sich nicht ausschalten oder in irgendeiner Art steuern.

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Zur Qualität der Lautsprecher lässt sich sagen, dass sich das Headset gut für Spiele eignet bei denen es auf die Ortung von Gegnern ankommt, beispielsweise in Ego Shootern wir „Counter Strike: Global Offensive“. Beim anschauen von Actionfilmen macht das Headset mit seinem wuchtigen Bass auch sehr viel spaß. Explosionen in Filmen wie „James Bond – Stirb an einem anderen Tag“, wurden uns förmlich um die Ohren gehauen. Aber speziell beim Musikhören klingt der Kopfhörer arg basslastig. Zwar sind auch die höhen gut abgebildet, aber die Mitten gehen zwischen Hoch- und Tiefton verloren.

Das Mikrofon hingegen leistet sich keine Schwächen. In unserem Teamspeak oder Skype Sitzungen konnte unser Gesprächspartner uns stets gut hören. Wir mussten allerdings den Aufnahmepegel etwas nach unten korrigieren, da wir dem ein oder anderen Gesprächspartner zu laut waren bzw. zum Verzerren tendierten. Mit einer Absenkung um 15 dB in der Software war dieses Problem aber behoben und wie waren trotzdem noch deutlich zu hören.

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[nextpage title=“Fazit“ ]

Fazit:

Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 89,90 €. Dafür erhält man ein leichtes 7.1 Gaming Headset. Es ist kaum spürbar auf dem Kopf und drückt auch nach mehreren Stunden nicht unangenehm auf den Ohren. Allerdings ist durch die geschlossene Bauweise und die Kunstlederbezüge ein Schwitzen der Ohren nicht zu vermeiden. Insbesondere bei längeren Sitzungen oder wenn es etwas wärmer ist. Der simulierte 7.1 Sound funktioniert und Gegner lassen sich mit dem Gehör wunderbar orten und auch das Anschauen von Filmen macht mit dem Headset spaß. In Sachen Musik, insbesondere in der klassischerweise Instrumente vorkommen, versagt der Ton im mittleren Bereich. Wer also ein gutes, solides Gaming Headset sucht, der ist mit dem Ekho F80 Origen gut beraten. Wer jedoch primär Kopfhörer zum Musik hören sucht, der sollte überlegen, ob ihn die Schwächen im Mitteltonbereich nicht stören.

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Pro:
+ Gute Verarbeitung
+ Design
+ Gute Umsetzung des Raumklangs (7.1)
+ Gutes Mikrofon
+ Guter Tragekomfort

Contra:
– Im Mitteltonbereich schwach
– Beleuchtung nicht regel- bzw. abschaltbar

 

Wir vergeben 7,9 von 10 Punkten und somit unseren Silber Award.

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Preisvergleich
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