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Sennheiser PXC 550 im XXL-Test

[nextpage title=“Einleitung“ ]Geht es in einem Gespräch um hochwertige Audioprodukte, wird die Nennung der Firma Sennheiser nicht lange auf sich warten lassen. Dies ist auch durchaus berechtigt, denn neben Bose, Pioneer und Yamaha gehört das Unternehmen wohl zu den innovativsten Herstellern in der Audio-Branche. In diesem ausführlichen Test werden wir das Sennheiser PXC 550 Wireless Headset genaustens unter die Lupe nehmen. Dazu nehmen wir uns auch die zugehörige Sennheiser CapTune-App vor und erläutern euch, wie diese zu bedienen ist und welchen Unterschied sie im Zusammenspiel mit den Kopfhörern bewirkt.

Unsere Tests werden euch des Weiteren Auskunft darüber geben, was ihr von dem 350€ teuren Headset erwarten könnt. So kann ein extrem guter Kopfhörer auch „nur“ einen Silber-Award erhalten, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht angemessen kalkuliert wurde. Wir bemühen uns natürlich auch, die Klangcharakteristik möglichst detailliert in Worte zu fassen, wobei jedem Interessenten das Probehören im HiFi-Geschäft seiner Wahl ans Herz gelegt sei. Unsere Ohren und unser Geschmack verarbeitet Klänge nämlich höchst subjektiv.
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Bevor wir nun mit der Testphase beginnen, danken wir Sennheiser für die freundliche Bereitstellung des Testsamples und wünschen uns für die Zukunft eine weiterhin enge und ergiebige Zusammenarbeit. [/nextpage]
[nextpage title=“Verpackung und Lieferumfang“ ]

Verpackung und Lieferumfang

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Die Verpackung ziert der schwarze PXC 550 auf ebenfalls schwarzem Grund. Alle Aufschriften und Darstellungen sind stark kontrastiert in Weiß gehalten und die Produktbezeichnung wird von chromfarbenen Buchstaben hervorgehoben. Der Beschriftung ist zu entnehmen, dass das Produkt über den üblichen Garantiezeitraum von zwei Jahren verfügt und die Akkulaufzeit etwa 30 Stunden beträgt. Schön zu sehen ist, dass die Kopfhörer faltbar sind und die NoiseGard-Technologie mit an Bord ist. Das Sennheiser-Logo finden wir typischerweise an der unteren Kante der Karton-Front auf blauem Grund. Insgesamt ist das Design der Verpackung optimal an den Stil der Kopfhörer angelehnt. Die Seiten der Verpackung behandeln die Themen der Features und Funktionsweisen. So sind auf der rechten Seite alle integrierten Technologien wie Bluetooth, NFC, True Hi-Fi Sound, Crystal Clear Speech Technology und alle Features wie die Akkulaufzeit abgebildet. Die linke Seite beschäftigt sich mit der Funktionsweise des Touch Control Panels sowie der Smartphone-App „CapTune“ und beherbergt eine Tabelle der technischen Daten und des Lieferumfangs, zu dem wir noch kommen werden. Auf der Rückseite sind erneut alle wichtigen Informationen bezüglich des Kopfhörers auf mehreren Sprachen abgebildet.

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Wurde die Verpackung erst einmal geöffnet, erkennen wir, dass sie von innen komplett mit schwarzem Stoff bezogen ist. Im Inneren befindet sich eine schwarze Transporttasche mit dem Kopfhörer und darunter ist die Bedienungsanleitung zu finden.

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Kommen wir zum Lieferumfang:

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Wie wir auf dem Bild sehr gut erkennen können, ist das mitgelieferte Zubehör recht üppig. Neben dem PXC 550 sind die folgenden Komponenten enthalten:

  • Userguide (Bedienungsanleitung mehrsprachig)
  • Transporttasche
  • 1,4m Klinkenkabel mit integriertem Mikrofon
  • USB-Ladekabel
  • 6,3mm-Adapterstecker
  • Adapter für Flugzeug-Kopfhöreranschlüsse

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[nextpage title=“Erster Eindruck“ ]Erster Eindruck

Schon beim Auspacken wird uns klar, dass es sich um sehr edle und anmutige Kopfhörer handelt, die mit Form und Farbe überzeugen. Die metallischen Akzente gepaart mit seidenmattem Kunstleder in Schwarz sind ein Augenschmaus und die abgerundete Silhouette lässt die innovative Technik im Innern fast nebensächlich erscheinen. Die Bedienelemente sind sehr unauffällig und klein gehalten. Das tut dem äußeren Erscheinungsbild gut, wobei alle Knöpfe einen absolut hochwertig verarbeiteten Eindruck machen.

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Neben aller Schönheit und Anmut hat das PXC 550 auch eine robuste Ader. Die Schiene für die Höhenverstellung weist eine gestufte Metallverstärkung auf. Unmittelbar darunter befindet sich ein Winkelscharnier, um die Kopfhörer einzuklappen, während sich wiederum eine Ebene darunter ein Drehscharnier befindet. Im Großen und Ganzen machen diese beweglichen Elemente die Kopfhörer zu einem flexiblen Weggefährten, dessen Tragekomfort (auch beim Liegen auf einem Kissen) höchst positiv zu bewerten ist.

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Die Kabel sind alle sehr dünn und wirken leicht zerbrechlich. Das überrascht uns nicht, denn der PXC 550 ist als Wireless-Kopfhörer entwickelt worden und dabei gelten der Signalstabilität alle Prioritäten. Immerhin ist das Kabel mit einem Mikrofon ausgestattet und ein 6,3mm-Adapter für die Stereoanlage ist dabei.

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Der Großteil der Mantelfläche der Kopfhörer ist aus einem gummiartig beschichteten Kunststoff, wie es heute bei allen gängigen Kopfhörern der Fall ist. Die tragenden Elemente, Scharniere und Verschleißteile wie beispielsweise das Material der Kopfbügel macht einen guten Eindruck, die Träger der Muscheln könnten jedoch eine etwas massivere Bauweise vertragen. Wir legen es lieber nicht auf einen Sturztest an. Alles in allem gefallen uns die PXC 550 außerordentlich gut und die ergonomisch abgerundete Form schmeichelt uns.[/nextpage]

[nextpage title=“Der Kopfhörer im Detail“ ]

Der Kopfhörer im Detail

Lasst uns nun einen detailreicheren Einblick auf die Verarbeitung, Funktionsweise und den technischen Hintergrund der Kopfhörer geben. Beginnen werden wir mit dem maßgeblichen und zugleich interessantesten Detail – dem Touchpad in den Ohrmuscheln:

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Die Sennheiser PXC 550 ermöglichen uns dank dem Touchpad mehrere Arten der Steuerung, die wir nun auflisten werden:

  1. Play/Pause – Fingertipp
  2. Lauter/Leiser – Fingerslide vertikal
  3. Next/Previous – Fingerslide horizontal
  4. Forward/Rewind – Fingerslide horizontal (nicht loslassen)
  5. TalkThrough – doppelter Fingertipp
  6. Anruf annehmen/auflegen – Fingertipp
  7. Gespräch ablehnen – 1s Fingertipp
  8. Gesprächspause – doppelter Fingertipp
  9. Stummschalten ein/aus – Fingerslide horizontal

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Die Verarbeitung des Bügels ist hervorragend. Die Naht verbindet die beiden Lederimitate sehr gleichmäßig miteinander und die Unterseite des Bügels ist weich ausgepolstert. Auch der Übergang zu den seitlichen Metallenden ist sauber verarbeitet, was sich letzten Endes an der faltenfreien Oberfläche des Stoffes zeigt.

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Anfangs waren wir noch sehr in Sorge, ob die beiden Kunststoffscharniere jahrelangem Gebrauch standhalten. Mittlerweile hat sich dieses Gefühl relativiert, denn nach absichtlich erhöhtem Gebrauch machen die beweglichen Elemente immer noch einen soliden Eindruck. Ob die Scharniere jedoch ein paar Stürze aushalten würden, wollen wir vorsichtig bezweifeln.

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Gebürstete silberne Elemente verleihen einem schwarzen Kopfhörer eine edle Optik. Auch das PXC 550 besitzt solche Elemente, welche den Sennheiser-Schriftzug und das -Logo tragen. Weitere Illustrationen und Aufschriften sind auf dem Kopfhörer nicht zu finden. Zusätzliche Zierelemente in silbern-edler Optik befinden sich auf den Ohrmuscheln direkt hinter dem Ohrpolster und umringen die Fläche des Touchpads.

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Der gabelförmige Träger der Muschel besteht aus Kunststoff und macht einen soliden Eindruck. Die Muschel selbst hat die Form eines Hühnereis. Wir können die Ohrmuschel um etwa 30° neigen, was genügend Raum für den passenden Sitz am Ohr gewährt.

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Das Ohrpolster hat eine Tiefe von 22mm. Damit aber nicht genug, ist die Innenfläche der Muschel abgeschrägt, sodass der Treiber parallel zur Ohrmuschel gerichtet ist. Außerdem bewirkt diese Ausrichtung des Treibers, dass ein Kontakt mit der kompletten Ohrmuschel vermieden wird. Das Resultat ist der erhöhte Tragekomfort.

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Auf der rechten Ohrmuschel sind drei Bedienelemente zu finden, von denen ein Element gut versteckt ist. Das unterste Bedienelement ist ein Druckknopf, auf dem zwei Achtelnoten abgebildet sind. Mit dieser Taste lässt sich der Effektmodus anpassen und der Device-Stack für verbundene Geräte zurücksetzen sowie neue Verbindungen mit unbekannten Geräten aufbauen. Die zweite Funktionstaste ist ein Schalter, mit dem wir das Noise-Cancellation-Level an, aus und auf halbe Leistung stellen können.

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Das Batteriedisplay zeigt uns den Speicherstand des integrierten Akkus an. Ein Punkt entspricht dabei 20% der Füllmenge. Das selbe Display zeigt uns aber auch an, ob die Kopfhörer nach einem Device suchen. Gut versteckt ist der Bluetooth On/Off-Schalter.

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Die Höhenverstellung des Bügels stellt keine Besonderheit dar. Wir können innerhalb von 15 Stufen die Kopfhörer beidseitig um bis zu 37mm verlängern.

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Die Transporttasche ist sauber verarbeitet. Die Hauptflächen bestehen nicht, wie anfangs vermutet, aus Neopren, sondern aus einer synthetischen Faser. Sie ist zwar nicht wasserabweisend, verträgt jedoch ausgiebige Regengüsse, ohne dass das Innere ertrinkt. Weiterhin ist ihr Inneres weich gepolstert und auf der Fläche sehen wir eine „Falt-Abbildung“, damit die PXC ohne Probleme im Case untergebracht werden können. Am Scheitelpunkt der Transporttasche befindet sich ein Aufbewahrungsbeutel, in dem alle mitgelieferten Zubehörteile Platz finden.

Insgesamt sind wir von den Features des PXC 550 begeistert. Angefangen bei der guten Verarbeitung über die hervorragend praktische Touch-Bedienung bis hin zu der Transporttasche. Das gesamte Konzept, durchdachter und für das Reisen perfektionierter musikalischer Begleitung schlägt ein. Wir haben keine offenen Wünsche.

Ob die Kopfhörer auch in der Praxis und vor allen Dingen beim Sound-Check überzeugen, wird im nächsten Kapitel geprüft.

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[nextpage title=“Praxistest“ ]Praxistest

Der Kopfhörer erweist sich in der Alltagspraxis als höchst durchdacht. Das beginnt schon bei der „Einschaltautomatik“, bei der wir die Hörermuscheln lediglich in die richtige Position bringen müssen. Nachdem wir nun die Kopfhörer aufgesetzt haben, garantieren sie uns einen ausgezeichneten Tragekomfort. Der Bügel drückt nicht einmal nach vielen Stunden des Tragens und die Ohren fühlen sich nicht eingeengt an. Der seitliche Druck auf den Kopf ist gerade richtig. Wir haben nicht das Gefühl, dass die Hörer leicht abrutschen können, sind aber gleichzeitig nicht von zu großem Druck geplagt. Nach einiger Zeit des Tragens gewöhnen wir uns an die Leichtigkeit und vergessen gänzlich, dass wir Kopfhörer tragen.

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Der Verbindungsaufbau mit einem Device geht sehr leicht von der Hand. Zugute kommt uns auch, dass die PXC 550 in der Lage sind, gleichzeitig mit zwei Audioquellen zu kommunizieren. In unserem Test verwendeten wir das iPhone SE (10.3.3) und ein MacBook Pro (10.10.5) und hatten keine Probleme mit dem Verbindungsaufbau. Selbst nachdem unsere Device-Liste gefüllt war, konnten wir diese mit dem kleinen Druckknopf an der rechten Ohrmuschel zurücksetzen und uns wieder schnell mit anderen Geräten verbinden. Dabei variiert die Übertragungsreichweite stark und hängt mit dem Device ab. Das iPhone hat beispielsweise eine 4 m höhere Reichweite, die bei exakt 40 Metern im freien und zirka 25 Metern im Hausinneren liegt. Zu erwähnen ist, dass die Reichweite bis zu der finiten Entfernung einen hörbaren Einfluss auf die Klangqualität hat.

Nachdem wir die CapTune App heruntergeladen und installiert haben, können wir nach erfolgreichem Verbindungsaufbau in den Genuss der vielfältigen Funktionen dieser Applikation kommen.

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Das Hauptmenü der App beinhaltet die wichtigsten Daten und Informationen in einer Übersicht. Angefangen vom aktuell abgespielten Song, über die Standardfunktionen und einen Equalizer, bis hin zur Anzeige des Batterieladezustandes und des NoiseGard-Levels. Mit Klick auf das Albumcover wird uns eine Liste aller Alben angezeigt. Wir können auch Favoriten und Wiedergabelisten aus der lokalen Bibliothek kreieren. Alle dazu benötigten Daten werden in unserem Fall aus den zuvor vorgenommenen iTunes-Einstellungen übernommen.

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Mit einem Klick auf das EQ-Symbol kommen wir zum Equalizer, der es uns ermöglicht, zwischen sieben Genres auszuwählen. Wir können aber auch manuelle Anpassungen des Klanges ausführen und dabei sogar eine automatische Bass- bzw. Höhenanhebung bewirken. Neben diesen Einstellungsmöglichkeiten bietet uns der Effektmode weitere, von der Musik unabhängige Einstellmöglichkeiten, die zugleich auch die Dynamik der Mikrofone umfasst. Während der Reiter „Club“ den besten Klang erzielt, ist es sicher leicht zu erraten, dass der Reiter „Sprache“ eine Tonausgabe garantiert, die für das Telefonieren besonders gut geeignet ist. Unter diese tonalen Voreinstellungen fallen auch Klangcharakteristiken der Außenwelt, die durch das NoiseGard ausgeblendet werden können.

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Auf der Seite der allumfassenden Optionen kann das NoiseGard-Level erneut variiert werden. Man kann die Sprache der Audioausgabe der Damenstimme verändern und eine Anrufverbesserung einstellen. Was genau die Dame uns mitteilen soll, kann im Reiter „Audiomeldungen“ eingestellt werden. Für uns war es ausreichend, wenn sie uns sagt, ob der Kopfhörer verbunden wurde und ob die Maximallautstärke bereits erreicht ist. Außerdem bietet und die Funktion „Smart Pause“ eine automatische Pausenregelung beim Abnehmen und Aufsetzen des Kopfhörers. Es kann auch zwischen drei Hintergrundfarben ausgewählt werden. Zur Auswahl stehen „Schwarz“, „Weiß“ und „Blau“.

Die Funktionen des Touchpads erweisen sich im Alltag als sehr wirkungsvoll und hilfreich. Die intuitive Bedienung ist unglaublich einfach zu erlernen. Besonders die Funktionen „Skip“, „Volume“, „Play/Stop“ und „Answer“ zur Annahme eines Anrufs erweisen sich als äußerst erleichternd. Schade finden wir aber, dass das integrierte Mikrofon der PXC 550 nicht mit Siri kompatibel ist. Es wäre ausgezeichnet, wenn sie den Befehl „Hey Siri“ an das Smartphone weiterleiten könnten. Dadurch würde es uns möglich sein, das Smartphone gar nicht mehr in die Hand nehmen zu müssen. Die Akkulaufzeit ist beeindruckend. Wir hören seit über einer Woche täglich Musik mit diesen Kopfhörern und der Akku hat uns bislang nicht hängen lassen. Dies wird unter anderem an der Standby-Automatik liegen, die den Kopfhörer automatisch in den Standby schaltet, wenn er vom Kopf gehoben wurde. Der Sensor für diese Funktion liegt wohl in der rechten Ohrmuschel. Denn wenn wir diese an die Seite des Ohres verschieben, geht der Kopfhörer sofort in den Ruhemodus. Anders sieht es bei dem linken Pendant aus – der Kopfhörer bleibt eingeschaltet.

In jeder Situation, die sich in unseren beiden ausgiebigen Testwochen ergeben hat, konnten die PXC 550 durch ihre Flexibilität punkten. In der U-Bahn und an öffentlichen Orten hat das NoiseGard sehr viele Fremd-Frequenzen herausgefiltert. Das bedeutet aber nicht, dass sie völlig unterdrückt wurden. Fremdsignale hören sich demnach eher dumpf an, wie wir es uns vorstellen, wenn wir unter Wasser miteinander reden würden. Auch bei hohen Außentemperaturen bleiben die PXC 550 cool. Egal, ob wir in der Sonne faulenzen oder Sport treiben, bleiben unsere Ohren verhältnismäßig gut gekühlt und rutschen deshalb auch nicht so leicht ab. Von allen Wassersportarten würden wir jedoch abraten, da die Außenmikrofone von Natur aus wasserscheu sind.

In unserer letzten Testphase fiel uns ein weiterer negativer Punkt auf: Währen wir die Kopfhörer via Aux-Kabel am MacBook hören und zugleich den Akku über die USB-Schnittstelle aufladen, kristallisieren sich knisternde Geräusche auf beiden Muscheln heraus, die jedoch bei laufender Musik nicht hörbar sind.

Wir kommen nun zum Sound-Check… [/nextpage]

[nextpage title=“Sound-Check“ ]

Sound-Check
Nun soll sich alles um die Welt des Klanges drehen. Wie viele von euch bereits wissen, ist die Bewertung eine höchst subjektive Angelegenheit. Doch mit mehreren Kopfhörern der gleichen Güte lassen sich aussagekräftige Vergleiche ermitteln, die über die bloße Subjektivität erhaben sind. So benutzen wir die folgenden Referenzkopfhörer:

  • ULTRASONE P840
  • ROLAND M100 Aira

… und betreiben diese mit der folgenden Hardware:

  • Yamaha RX-V577 Receiver
  • Apple Mac Book Pro & IPhone SE
  • Windows 10 PC & Xbox One für Games

Musik
In der Sparte des reinen Musikgenusses steigen wir mit elektronischer Musik ein und bahnen uns den Weg über Hip Hop, Jazz und Pop bis hin zu gefühlvolle Balladen. Bei allen Titeln beträgt die Bitrate 196kBit/s und die Abtastrate 48 kHz.

Beginnen werden wir mit dem Titel „Lean On“ von Major Lazer. Anfangs baut sich die Grundstimmung des Liedes langsam auf. Die ersten 10 Sekunden klingen schon so harmonisch, dass wir kaum den Einsatz der Stimme erwarten können, jedoch fällt uns auf, dass die PXC etwas leiser aufspielen, als wir es gewohnt sind. Da ist sie auch schon, eine minimal rauchige Frauenstimme setzt glasklar ein und wird anschließend von sauberen Bässen verfolgt, die unserer Ansicht nach etwas knackiger ausfallen müssten. Auch das Echo dieser Bässe kommt nicht wirklich an unsere Ohren und der Reverb, welcher über das gesamte Lied präsent sein sollte, fehlt gänzlich. Klanglich können wir uns das so vorstellen: Die PXC 550 spielen auf, als wenn der Interpret sein Lied in eurem Wohnzimmer singt. Bei den Roland M100 Aira ist es, als stündet ihr auf einer gewaltigen Lautsprechermembran, während der Interpret inbrünstig aus voller Brust singt.

Dann wird es jetzt Zeit für eine Unplugged-Ballade zwischen Xavier Naidoo und Yvonne Betz „Woman in Chains“ auf dem Album „Wettsingen in Schwetzingen“. Das Schlagzeug spielt trocken und knackig auf, das Klavier sanftmütig und trocken. Sicherlich würde vielen Hörern dieser Klang besser gefallen als der hallige Klang der M100 Aira. Der trockene Klang hat jedoch zum Nachteil, dass wir ungewohnter Weise nicht klar differenzieren können, wo sich das Schlagzeug auf der Bühne befindet. Xaviers Stimme setzt ein. Im Hintergrund sind Beckenwirbel zu vernehmen. Es baut sich so langsam eine wohlige Stimmung auf und wir sind es nun gewohnt die Akustik einer großen Konzerthalle zu vernehmen, doch der Klang der Kopfhörer konzentriert sich auf die Stimme und auf die Instrumente, während die Räumlichkeit der Halle völlig ausgeblendet wird. Das ist kein Nachteil, sondern hängt vom subjektiven Empfinden ab, welche Akustik präferiert wird. Machen wir die Augen zu und fokussieren uns auf die Signaltreue, können wir folgende Aussagen treffen: Xavier steht vor uns, wenige Meter dahinter das Schlagzeug, der Flügel steht links daneben, erstrahlt aber in alle Richtungen. Yvonne betritt den Raum. Ihre Stimme ist etwas präsenter, denn es wird höher und wärmer. Xavier bringt erneut eine rauchige Klangfarbe ins Spiel während Yvonne gesanglich in den Hintergrund rückt. Das gleiche passiert nun umgekehrt und Yvonne setzt zum Streich an. Ein stimmlich starkes Crescendo tritt ein, während Xavier es ihr gleichtut. Beide Stimmen harmonieren perfekt und die Kopfhörer vermitteln eine wohligere Wärme, als wir es von anderen Kopfhörern her kennen – Das gefällt uns sehr gut. Nun ertönt die Trompete, deren metallische Klangfarbe weiter im Hintergrund zu vernehmen ist. Das ist schade, denn gerade diese Präsenz mit aller Pegelfestigkeit verleiht uns immer wieder aufs Neue Gänsehaut. Wir bekommen eine kleine Atempause, denn das Instrumentensolo setzt ein und überflutet uns mit einer Frequenzvielfalt aller vorhandenen Instrumente. Leider kommen die Trompeten wieder nicht stark genug aus dem Hintergrund hervor. Dazu scheint die Klangfarbe der PXC 550 zu warm zu sein. Nun rückt das Schlagzeug in den Vordergrund und der Sound rückt von Ohrmuschel zu Ohrmuschel und wieder zurück. Im Originalton stellt diese Szene ein faszinierendes Klangerlebnis dar, das aufgrund der im Durchschnitt 12dB(A) leiseren PXC 550 das erwartete Gefühlsfeuerwerk ausbleiben ließ.

Wir bleiben bei den ruhigen Tönen und verschaffen uns eine gewisse Kneipenatmosphäre. Dafür legen wir Gary B.B. Colemans „The Sky is Crying“ auf. Dieses Lied zeichnet sich durch den Hintergrund-Sound einer Sakralorgel aus, während das Picking der elektronischen Gitarre und das taktgebende Schlagen der High-Hats den Ton angeben. Die Stimme Colemans setzt mit wortgewaltiger Kraft ein und die PXC 550 bringen diese Energie auch rüber. Uns wird klar, dass wir nun über die Königsdisziplin gestolpert sind. Die Sennheiser PXC 550 entfalten ihr volles Potential bei akustischer Musik, deren Klangcharakteristik in geschlossenen Räumen aufgenommen wurde. Möglicherweise kommt der sehr warme Charakter der Kopfhörer bei solchen Lokationen besonders zur Geltung. Elektronische Musik oder Aufnahmen aus Konzerthallen werden zwar immer noch gut bis sehr gut dargestellt, dafür fehlt aber etwas Kraft und der schöne warme Klang entfaltet sich besonders bei Liedern von Musikern wie beispielsweise Ed Sheeran, Amy Winehouse, Gregory Porter, Jack Johnson, Mic Donet oder auch Philipp Poisel.

Film
Selbstverständlich ist unsere Referenzszene im Film die Schlacht über Coruscant als Blu-Ray in der Star Wars Complete Saga Edition. Sie bietet uns satte Effekte, Musik, Sprache und beansprucht die Klangbalance. Uns ist sehr wichtig, dass wir es gemütlich haben und wir den Anschein erhalten, dass der Klang nicht aus den Kopfhörern, sondern am Ort des Geschehen entsteht.

Während die Paukenschläge anfangs tollen und dröhnen, erinnern uns nur etwas wärmere Ohren daran, dass wir Kopfhörer tragen. Die PXC 550 haben einen fantastischen Sitz am Ohr. Der Klang einzelner Nuancen ist sehr präsent, dafür könnte die Balance offenkundiger sein. Dies lässt sich sehr gut anhand der Szene mit den Buzz Droiden nachweisen. Der Crash am rechten Flügel sollte beispielsweise einen knallenden Effekt an der rechten Ohrmuschel hervorrufen und die Verfolgungsjagd mit den Suchraketen sollte ein Balanceakt darstellen. Doch die PXC 550 schaffen es nicht, den strudelartigen Klang aufzulösen, den wir bei den Raketengeschossen erwarten würden und bereits von unseren Ultrasone kennen. Nun kommen wir zum „Kopfhörerkiller“: Ein Kommandoschiff der Handelsföderation explodiert und reißt in zwei Teile. Anakin und Obi Wan fliegen mitten durch den Krisenherd. Erwartungsvoll hoffen wir auf ein Feuerwerk knackiger Tieftöne und Bassgetrommel. Das bekommen wir auch geboten, jedoch ohne den Gänsehautfaktor, der uns durch die M100 Aira ereilt. Auch vernehmen wir erstmals ein leichtes Kratzen auf beiden Muscheln, was aber nicht schlimm ist, denn kaum ein Kopfhörer bekommt solch eine Pegelfestigkeit auf die Reihe, die für diese Szene gefordert wird.

Insgesamt spielen die PXC 550 gut auf und man ist für den Film im Flugzeug oder im Reisebus bestens ausgerüstet. Selbst die komplexeste Tonszenarie wird noch angenehm wiedergegeben (wo andere Kopfhörer schon längst schlapp machen). Das lässt sich auch sehr gut an der Notlandung des Flaggschiffs von General Grievous auf Coruscant nachweisen, denn diese Szene vermischt erneut einen Ansturm der tieferen Frequenzen. Bei aller Kritik dürfen wir aber nicht vergessen, dass wir keine HiFi-Kopfhörer mit virtuellem Mehrkanalton im Test haben, sondern High-Mobility-Kopfhörer mit dem Ziel, in allen Alltagsaktivitäten und besonders auf Reisen höchst machbare Ergebnisse zu erzielen. Im Anbetracht dessen liefern die Sennheiser PXC 550 eine solide Soundqualität ab, die nur noch durch einen Decoder für virtuellen Mehrkanalton und tieferes Frequenzlimit verbessert werden könnte. Das ist jedoch nicht der Sinn und Zweck dieser Kopfhörer.

Games
Räumliche Klangvielfalt und ortbare Signale lassen sich am besten in Egoshootern wie Halo 5 oder auch Titanfall erleben. Gerade bei den Spielmodi des Typs SWAT bei Halo 5 ist es essentiell, das Gehör als Signalquelle mit einzubeziehen. Ein Treffer genügt nämlich, um das Zeitliche zu segnen. Dementsprechend spitzen wir die Ohren und achten darauf, aus welcher Richtung Schritte zu hören sind. Wir stellen fest, dass ein gewisser Grad an Ortbarkeit abgebildet wird. Jedoch fehlt da noch eine genauere Auflösung, wenn wir anhand der Lautstärke der Schritte feststellen möchten, wie nah ein Gegner an uns herantritt. Im Multiplayer-Game haben wir einige Schwächen festgestellt, die darin bestehen, dass die Auflösung der Klänge erst Millisekunden später an unser Ohr dringt. Kopfhörer wie das ULTRASONE schaffen es, selbst sehr weit entfernte Explosionen ortbar zu machen, womit die PXC überfordert sind. Das kann durchaus schon reichen, um eine Niederlage zu erleiden. Auch bei Dark Souls III ist die Ortbarkeit von Geräuschen extrem wichtig. Wir tasten uns langsam im Kerker von Irithyll voran. Um uns herum lauert es von sehr starken Gegnern. Bei genauem Hinhören vernehmen wir Atemgeräusche rechts von uns, glücklicherweise wissen wir bereits, dass auch unter uns ein Gegner lauert, der sich entweder sehr leise verhält oder für unsere Ohren unsichtbar bleibt. Auch Schritte und ein knisterndes Feuer hören wir aus dem Quergang vor uns heraus. Die Schritte kommen näher, denn der Hall aus den Fluren wird intensiv, wir bewegen uns nicht und verschanzen uns hinter einer Tür und warten, bis der Hall der Schritte wieder etwas leiser wird. Nun kommen wir aus unserer Deckung hervor und rammen dem Zellenaufseher unser Schwert in den Rücken. Auch eine Eigenschaft, welche über Sieg und Niederlage entscheidet, ist herauszuhören. Wir sind wieder im Ego-Shooter und spielen eine große Party Infinity Showdown. Von welcher Richtung wird geschossen? Das PXC 550 verrät uns einiges, doch leider nicht alles. Wir positionieren uns auf einem Hügel gut getarnt und überblicken das gesamte Schlachtfeld. Wir ziehen die Sniper und erzielen einige ordentliche Treffer. Bei aktiviertem Zoom fällt jedoch unser Radar aus und wir sind Blind für unsere nähere Umgebung. Wir spitzen also die Ohren und versuchen herauszufinden, ob, wann und aus welcher Richtung auf uns geschossen wird. Uns fällt deutlich auf, dass um uns herum alle Klangquellen und ihre Position klar definiert werden können, Schallsignale über oder unter uns jedoch nicht die gleiche Präsenz besitzen. Auch die tieferen Frequenzen können wir deutlich heraushören, erleben sie aber nicht wirklich realitätsnah. Dem Kampfgewehr und auch bei Granatenexplosionen fehlt das Dröhnen und das Echo, das bei zunehmenden Wiederholungen einen immer tieferen Frequenzgang aufweisen sollte. Schön aufgelöst sind jedoch bei Big-Team-Kämpfen die Geräuschdetails von Fahrzeugen. Der Skorpion-Panzer, welcher das Schlachtfeld dominiert, fährt von rechts an uns vorbei. Die rechte Ohrmuschel spielt demnach etwas lauter auf, als die linke. Das Echo bei Plasmawaffenfeuer, das uns erstmals beim Test der Ultrasone auffiel, wird leider nicht mit derselben Präsenz aufgelöst. Zu keiner Zeit sind uns übersteuerte Signale oder Hintergrundrauschen und -kratzen aufgefallen. Insgesamt liefert das PXC 550 saubere Klänge und eine gute Pegelfestigkeit. Marginale Schwächen leistet es sich jedoch bei der vertikalen Ortbarkeit der Signale. Die horizontale Ortbarkeit funktioniert fast perfekt. Leider fehlt es den Sennheiser PXC 550 auch etwas an Tiefgang, besonders dann, wenn in unserer unmittelbaren Nähe Explosionen stattfinden.

Telefonie
Bei einem Telefonat an öffentlichen Orten sind Nebengeräusche der Todfeind eines jeden Telefonierenden. Meist drücken wir mit einer Hand das Handy gegen unser Ohr, während die andere Hand entweder das andere Ohr zuhält oder das Sprachmikrofon vor Außengeräuschen schützt. Das gehört nun der Vergangenheit an: Bei unserem Telefonat mitten in der Frankfurter U-Bahn zur Happy-Hour simulierten wir einen Anruf von Außerhalb. Dabei haben die Kopfhörer alle Außengeräusche stark gedämpft. Dieses gedämpfte Geräusch wird von unseren Ohren nicht mehr als störend empfunden und ist sehr einfach durch die herkömmlichen Frequenzen einer Stimme zu überdecken. Da wir das PXC 550 kabellos genutzt haben, stellt sich die Frage, wie unser Gesprächspartner uns verstehen konnte. Die rechte Kopfhörermuschel hat ein eingebautes Mikrofon für diesen Zweck. Während des gesamten Gesprächs waren wir immerzu klar und deutlich zu verstehen und wie uns berichtet wurde, scheinen auch die Hintergrundgeräusche nicht penetrant aufgefallen zu sein. Genauso wie die Annahme des Gesprächs verlief auch das Auflegen. Ein kleiner Fingertipp auf die rechte Kopfhörermuschel genügt und wir können uns wieder unserer Musik, die wir zuvor gehört haben, widmen. Wenn wir nebenbei noch größeren Wert auf klar verständliche Sprache legen, können wir unter Zuhilfenahme des kleinen Druckknopfes auf der rechten Muschel den Effekt-Modus „Sprache“ einstellen. Nun werden die PXC 550 für die Sprachausgabe optimiert, indem alle Fremdfrequenzen, die der Stimme nicht angehören, abgeschwächt werden.

Im Großen und Ganzen ist der Klang der Sennheiser PXC 550 als sehr warm und akustisch trocken zu bezeichnen. Diese Klangcharakteristik sagt vielen Hörern zu, die ihre tonale Passion nicht in lauter und basslastiger Musik finden. Die PXC 550 spielen die sanften Töne und die unverfälschten Stimmen hervorragend ab und besitzen besonders im mittleren und oberen Tonumfang einige Talente. Die tiefsten Tiefen wollen jedoch nicht an unser Gehör treten. Herausragend hören sich akustische Gitarren, Akkordeons, Sakralorgeln sowie klassische Zupf- und Saiteninstrumente an. Egal ob wir Kabelgebunden oder Wireless hören, der Klang verändert sich nicht.

[/nextpage] [nextpage title=“Fazit und Entscheidungshilfe“ ]Fazit und Entscheidungshilfe

Nach einer nun ausgiebigen Testphase haben wir uns ein Bild aller Vor- und Nachteile der Sennheiser PXC 550 machen können. Sie bestechen durch ein edles und sauber verarbeitetes Erscheinungsbild mit solider aber nicht hervorragender Materialqualität. Die Überflutung an Features ist beachtlich und überstieg unsere Erwartungen. Die Zuverlässigkeit dieser Kopfhörer ist herausragend und auch die Akkulaufzeit ist grandios. Klanglich spielen die PXC 550 auf hohem Niveau und an einen Bluetooth-Kopfhörer lassen sich auch keine noch höheren Ansprüche stellen. Kommt es jedoch zu einem Vergleich mit kabelgebundenen Kopfhörern wie den Roland M100 Aira oder den Ultrasone Performance P840 wird klar, dass es klanglich noch besser ginge.

Preislich sind die Sennheiser PXC 550 genau wie die Bandbreite der Features und Technologien weit oben angesiedelt. Eine UVP von 399€ vergibt Sennheiser für eines seiner Top-Modelle. Im Handel bekommt ihr die Kopfhörer für 359€. Das Preis-Leistungsverhältnis hängt dabei besonders von eurem Einsatzgebiet ab, von dem wir die Anschaffung abhängig machen würden. Wer von euch beispielsweise sehr viel auf Reisen ist oder im Allgemeinen ständig unterwegs ist, kommt voll auf seine Kosten, denn die Kopfhörer tragen sich extrem angenehm und sind sehr leicht. Das Touchpad erleichtert den Umgang unermesslich. Auch unverzichtbar sind sie, wenn ihr unbedingt kabellose Kopfhörer euer Eigen nennen wollt. Denn die Reichweite und die Audioqualität für Wireless-Kopfhörer mit Noise Cancellation ist auf höchstem Niveau. Wer von euch jedoch meistens zuhause Musik hört, Filme schaut oder Games zockt, der sollte eher zu einem hochwertigen kabelgebundenen Kopfhörer greifen.

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Pro:
+ intuitive Touch-Bedienung
+ Zuverlässigkeit
+ Akkulaufzeit
+ Soundqualität für den kabellosen Einsatz
+ Übertragungsreichweite
+ hervorragende Noise Cancellation
+ ausführliche und umfangreiche App
+ viele Anpassungsmöglichkeiten
+ Flexibilität des Kopfhörers
+ Telefonie und damit zusammenhängende Audioqualität
+ Transporttasche

Kontra:
– Lautstärke könnte etwas höher ausfallen (nur marginal zu berücksichtigen)
– beim Aufladen knisternde Geräusche aus beiden Muscheln

Neutral:
(-) kabelgebundene Kopfhörer dieser Preisklasse bieten eine bessere
Wiedergabequalität

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