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SteelSeries Siberia 200 – Klang vs. Verarbeitung

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Wie die aufmerksamsten Leser von euch sicher schon gemerkt haben, besteht zwischen SteelSeries und HardwareInside eine ausgiebige Kooperation, welche es uns ermöglicht, beinahe alle Produkte dieses Herstellers ausgiebig zu testen um euch somit einen umfangreichen und detaillierten Überblick über die Produktpalette zu geben. In der Vergangenheit konnten wir bereits das Siberia 350 ins Rampenlicht rücken und auch das Siberia 800 soll nicht mehr lange auf sich warten lassen. Das begünstigt die Vorfreude und erleichtert die Kaufentscheidung im Bereich von Gaming-Headsets.

Doch eine Angelegenheit wird immer in euren Händen liegen.
„Wie viel Geld bin ich bereit, für ein Headset auszugeben?“

Unsere Tests geben euch einen Indikator darüber, was ihr für euer Investment erwarten könnt.
So kann ein extrem gutes Headset auch „nur“ einen Silber-Award erhalten, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht angemessen kalkuliert wurde.

Dieses Review wird sich mit dem Steelseries Siberia 200 befassen. Es ist unter der Produktlinie der Headsets im unteren Mittelfeld eingegliedert und liegt preislich bei knapp 60€, während das Siberia 350 im oberen Mittelfeld angesiedelt ist und stolze 60€ mehr zu Buche schlägt. Wir möchten in diesem Test herausstellen, welches Headset die bessere Wahl für preisbewusste Käufer ist, wo die Vorteile der jeweiligen Geräte liegen und welche Features den Produktpreis beeinflussen.

Doch zuvor möchten wir uns herzlichst bei SteelSeries bedanken. Zum einen für das Siberia 200, zum anderen für die beispiellose Kooperation in der vergangenen Zeit, welcher eine große Portion Respekt und Professionalität zu Grunde liegt.

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Autor: Philipp Bär

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Verpackung und Lieferumfang

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Die Verpackung des Siberia 200 besticht durch das typische Siberia-Design: Black-Labled mit dem überdimensional großen Produktbild und den weiß-orangen Farbakzenten. Die Rückseite der Verpackung gibt Auskunft über die nicht all zu üppigen Features auf englisch, deutsch und spanisch. Die Verarbeitung ist jedoch schlichter gehalten als beim größeren Bruder. Es handelt sich nicht um einen Schuber aus gepresstem Papier, sondern um eine gewöhnliche Papp-Kartonage als Umverpackung. Unter dem Material leidet die Aufdruckqualität ein wenig. In der Umverpackung entdecken wir eine Plastikform in der das Headset versenkt und sicher angeschnürt ist. Das Klinke-Kabel ist in Folie eingeschweißt und auch die empfindlicheren, außenliegenden, seidenmatten Ohrmuscheln sind durch transparente Klebefolien vor Kratzern geschützt. Das Siberia 350 trumpft mit einem innenliegenden Tray auf, welches zu einem hochwertigeren optischen Bild beiträgt und einem höheren Qualitätsanspruch genüge tut.

Im Lieferumfang enthalten sind außer dem Headset ein 2×2 Pol auf 1×3 Pol Steckverbinder als Komprimierungsmöglichkeit für Mobile-Devices, ein Benutzerhandbuch im Notizzettelformat und zwei SteelSeries Sticker. Da das Siberia 350 als ein USB-Headset konstruiert wurde, fällt der Adapter automatisch weg. Das Benutzerhandbuch ist jedoch in einem Umschlag, anstatt in einer Plastiktüte eingebunden und beherbergt auch pantografische Darstellungen im Gegensatz zum Handbuch des Siberia 200. Auch im Siberia 350 sind die beiden Aufkleber enthalten.

Die technischen Daten des Siberia 200 möchten wir euch nicht vorenthalten und merken an, dass sie sich nur geringfügig von denen der Siberia 350 unterscheiden.

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Datailansichten und Verarbeitung

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Der erste Eindruck nach dem Auspacken ist im Vergleich zum Siberia 350 sehr ernüchternd. Der Kunststoff scheint qualitativ niederwertiger zu sein. Auch die unterschiedliche Farbbalance zwischen den Kopfpolstern und den gelb lackierten Details ist unausgewogen. Die Polster sind der Darstellung auf der Verpackung sehr ähnlich, während die Details in einem sonnenblumengelb von der Darstellung auf der Verpackung abweichen. Dieser tatsächliche Unterschied stört die Gesamtoptik des Headsets. Weitere Abzüge in der B-Note erhält das Siberia 200 bei mehreren Bauteilen mit niederen Qualitätsmerkmalen.

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Darunter zählen die Muschelgelenke die nur einen niedrigen Bewegungsspielraum zulassen, die Schnüre am Riemen erwirken keine angemessene Stabilität und halten sich im Gegenteil sogar nur sehr schlaksig und ohne Spannung auf Position. Die kopfaufliegende Seite des Riemens ist aus einem weichen Mikrofaserstoff, während die Oberseite aus einem schwarzen Kunstleder mit der SteelSeries-Aufschrift besteht. Obwohl die Bügel des Headsets sehr steif sind verrutschen die Ohrmuscheln sowohl beim kleinen als auch bei einem großen Kopf ständig. Das liegt wahrscheinlich am hohen Radius dieser.

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Das ausziehbare unidirektionale Mikrofon weist eine Montageschraube auf, welche ihr großer Bruder nicht benötigt, ansonsten gibt es hier keine optischen Unterschiede zum Mikrofon des Siberia 350. Ein weiterer zentraler Bestandteil eines Headsets ist das Kabel: Es ist fest mit der Platine, wie auch beim Siberia 350 verlötet und mit einem Abknickschutz versehen.

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Das Kabel empfinden wir als zu dünn, es scheint gar den Eindruck zu wecken, als sei es für eine Zeitspanne innerhalb des Garantiezeitraums konstruiert worden. Der Übergang zur Fernbedienung ist sauber eingefasst, die Fernbedienung selber eher spartanisch mit dem Lautstärkeregler und der mechanischen Mic-Mute-Funktion.

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Letztlich mündet das Kabel in einen Y-Splitter aus dem zwei noch dünnere Kabel hervorgehen, welche nicht ordentlich entgratet sind. Diese verlaufen wiederum in die beschrifteten, sonst jedoch herkömmlichen Klinkestecker ohne Anspruch auf herausragende Qualität. Immerhin sind diese mit „MIC“ in der Farbe rot und „HEADPHONES“ in der Farbe grün gekennzeichnet. Der Unterschied zwischen dem Siberia 200 und dem 350 ist in Sachen Kabel und Stecker gewaltig. Zum Vergleich folgen nun zwei Bilder, die stellvertretend zur Verarbeitungsqualität der gesamten Kabelführung Bände sprechen:

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[nextpage title=“Features“ ]Features
Die Features des Siberia 200 sind sehr überschaubar. Insgesamt wirbt SteelSeries mit einer ausbalancierten Klanglandschaft und einer sehr feinen Detailauflösung, mit überaus komfortablen Trageeigenschaften und einem neuen verstärkten und verlängertem Kabel. Darüber hinaus preist SteelSeries die In-line-Steuerung für Lautstärke und Mic-On/Off an.

Bei der Überprüfung dieser Angaben treten jedoch einige Kontroversen auf. Beispielsweise ist das Kabel trotz der beworbenen „Verstärkung“ immer noch zu dünn im Vergleich zum Siberia 350. Die Länge des Kabels wird von uns als angenehm empfunden, jedoch sind die Proportionen nicht adäquat zur Länge, was Abzüge in Sachen Ergonomie nach sich zieht. Die Fernbedienung liegt 60cm unter dem Kopfhörer und somit knapp hüfthoch. Dies erleichtert nicht wirklich das Stummschalten, bzw. die Veränderung der Lautstärke. Wünschenswert wäre eine Anbringung der Fernbedienung von maximal 30cm unter den Muscheln. Ein komfortables Trägergefühl am Kopf und an den Ohren ist stark von der Kopfgröße und -form abhängig. Uns ist jedoch durchgängig aufgefallen, dass die Hörermuscheln am Ohrrücken nicht ordentlich auf der Haut aufliegen und obwohl die Bügel recht stramm Druck aufbauen, rutschen die Muscheln auf Grund ihrer üppigen Radien herab. Auch das Ohrpolster könnte ruhig tiefer aufgepolstert sein, das würde bei der Ohrumschließung einen großen Beitrag leisten.
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[nextpage title=“Praxistest und Klang“ ]

Praxistest und Klang
Damit ihr einen Gesamteindruck von dem Headset erhaltet, testen wir es unter den folgenden Bedingungen bzw. Anwendungen:

  • Game unter Windows 10 (Halo 5) gestreamt über XBOX ONE
  • Film unter Windows 10 (Star Wars Episode III)
  • Musik unter MAC OSX Yosemite (diverse)
  • Mikrofontest unter Studiobedingungen

 

Obwohl das Siberia 200 keine Mehrkanalzertifizierung besitzt und somit als Stereokopfhörer klassifiziert werden muss, spielen die Siberia 200 wirklich ortbare Klangdetails auf. Das können die Siberia 350 zwar etwas besser, aber enttäuscht von der Balance sind wir ganz und gar nicht. Immerhin sprechen wir von einem Straßenpreis von rund 60€, wofür die Investitionssumme adäquat ist. Verzeichnen ließen sich diese Ergebnisse insbesondere bei Egoshootern wie Halo 5 oder auch Titanfall. Gerade bei den Spielmodi des Typs SWAT bei Halo 5 ist es essentiell das Gehör als Signalquelle mit einzubeziehen, ein Treffer genügt nämlich um das Zeitliche zu segnen. Dementsprechend spitzen wir die Ohren und achten aus welcher Richtung Schritte zu hören sind. Professionell wird es, da wir anhand der Lautstärke der Schritte sogar feststellen können, wie nah ein Gegner an uns herantritt. Auch eine Eigenschaft, welche über Sieg und Niederlage entscheidet, ist herauszuhören, von welcher Richtung geschossen wird. Da die Siberia 200 etwas besser die tieferen Frequenzen hervorheben (aber nicht so sehr, dass es penetrant wirkt) als die Siberia 350 erleben wir ein realistischeres Klangbild von der DMR, dem Kampfgewehr und auch bei Granatenexplosionen. Schön aufgelöst sind auch bei Big-Team Kämpfen die Geräuschdetails von Fahrzeugen. Der Skorpion-Panzer, welcher hinterrücks von rechts an mir vorbeifährt, lässt sich rein durch den Klang orten. Die rechte Ohrmuschel spielt demnach etwas lauter auf als die linke. Interessanterweise erzeugen Plasmawaffen ein feines Kratzen, welches nur dann auffällt, wenn wir ganz genau hinhören. Bei den Siberia 350 konnte uns kein Hintergrundrauschen oder -kratzen auffallen. Insgesamt liegt das Siberia 350 in dieser Kategorie vorne, obwohl sehr dicht gefolgt vom Siberia 200. Preistechnisch ist der Käufer jedoch gut mit den Siberia 200 beraten.

Selbstverständlich ist unsere Referenzszene im Film die Schlacht über Coruscant als Blu-Ray in der Complete Saga Edition. Sie bietet uns satte Effekte, Musik, Sprache und beansprucht die Klangbalance. Unser Testsystem besteht aus:

  • dem YAMAHA RX-V 577
  • den Jamo S 626 5.2 Surrond-System (als Soundreferenz)
  • dem Siberia 350 (als Vergleichskopfhörer)
  • und dem Siberia 200 als Testkopfhörer

 

Während die Paukenschläge anfangs tollen und dröhnen sollten, liefern die Siberia 200 lediglich ein Trommeln ab, um ehrlich zu sein, schaffen die Siberia 350 ebenfalls kein adäquates Klangbild. Besser sieht es da bei den visuellen Effekten und der Soundbalance aus, welche von den 350 detaillierter wieder gegeben werden. Die Siberia 200 spielen nur im Mittelfeld, nahezu mono auf. Dies lässt sich sehr gut anhand der Szene mit den Buzz Droiden nachweisen. Der Crash am rechten Flügel sollte beispielsweise einen knallenden Effekt an der rechten Ohrmuschel hervorrufen, welcher aber ausblieb. Insgesamt spielen die Siberia 200 etwa 6 dBA leiser auf als die Siberia 350 und auch Crescendos und Decrescendos werden bei den Siberia 200 nicht originalgetreu verarbeitet. Auch die Siberia 350 tun sich hier etwas schwer, bekommen jedoch noch die „Kurve“. Das lässt sich sehr gut an der Notlandung des Flaggschiffs von General Grievous auf Coruscant nachweisen.

In der Sparte des reinen Musikgenusses, weiß das das Siberia 200 erstaunlicherweise zu überzeugen. Klarerweise spielt es dumpfer und mit geringerem Volumen auf, als ein reiner Studiokopfhörer für ca. 300€, aber wir sprechen von Anschaffungskosten für das Siberia von knapp 62€. Stellen wir den Preis der reinen Audioqualität gegenüber ist der Preis ABSOLUT gerechtfertigt. Bässe kommen besser, das heißt knackiger und präziser als beim Siberia 350 heraus. Überfordert sind die Kopfhörer erst dann, wenn eine ganze Fülle von Instrumenten über die Muschel rauschen muss. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist von Clueso der Track „Gewinner“ aus dem Album „Clueso (2010)“ in der Version mit der Stube Philharmonie. Besonders im klanglichen Finale ab der vierten Minute wird es heikel um die detaillierte Wiedergabe der einzelnen Instrumente. Das Glockenspiel und die Klarinette verschwinden gänzlich, die Geigen rücken zu stark in den Hintergrund und auch die Hörner sowie die Flöten sind kaum noch zu hören. Einzig und allein die voluminösen Instrumente kommen zur Geltung, Posaunen, Trompeten, Schlagzeug und Percussion übertönen das Klangspektakel. Die Stimme bleibt verzerrungsfrei und klar.
Synthesizer-Sounds wie in „Rock The Beat II“ von LMFAO machen den Siberia 200 keine größeren Probleme. Lediglich die extrem tiefen Frequenzen, welche ohnehin nur noch für ganz feine Hörer wahrnehmbar sind, können technisch nicht realisiert werden. Dazu fehlt es dem Headset an Resonanzräumen.
Insgesamt übertrifft das Siberia 200 im Bereich der reinen Musikwiedergabe das Siberia 350.

Damit ihr euch ein Bild von den klanglichen Eigenschaften des Mikrofons machen könnt, hört euch die Aufnahmequalität doch einfach selbst an. Wir stellen wir gewöhnlich alle Filter aus damit ihr einen ungetrübten Eindruck von der Aufnahmequalität gewinnen könnt

Beschreibung des Klangbilds
20-40Hz: Tiefbass

Obwohl die Siberia 200 in der Lage sind, Bässe vernünftig wiederzugeben, bleibt der Tiefbass um 20Hz aus. SteelSeries wirbt zwar mit einem Frequenzband ab 10Hz, wir bezweifeln jedoch, dass dies der Realität entspricht. Wir siedeln sie eher ab einem Bereich von 30/40Hz an.
Zum Beispiel elektronische und akustische Bässe, Flügel, Orgeln, Harfen werden nicht in ihrer Fülle wiedergegeben, siehe „Gewinner“ von Clueso

40-100Hz: Mittlerer Bass
In diesem Bereich findet sich häufig die Resonanzfrequenz von Lautsprecher-Bassreflexsystemen. Viele Akustikinstrumente weisen hier ihren tiefsten Grundton auf: Der tiefste Grundton Posaune oder eines Cellos liegt bei 65Hz und hier setzt das Siberia 200 realistisch gesehen an.

100-1000Hz: Oberbass – Mittlere Mitten
Die Sprachgrundfrequenz der männlichen Stimme liegt in diesem Bereich. Außerdem ist sie entscheidend für die empfundene Wärme und Fülle des Klangbildes und die weibliche Sprachgrundfrequenz sind hier zu finden. Das ist mehr oder weniger die Hauptaufgabe eines Headsets, welche vom Siberia 200 auch ernst genommen wird.

1.000-2.000Hz: Obere Mitten
In diesem Bereich endet der Grundtonumfang von Instrumenten wie Geige oder Trompete. Eine Überbetonung der oberen Mitten/unteren Höhen provoziert in der Regel ein präsentes, näselndes, helles Klangbild, welches beim Siberia 350 wahrzunehmen war. Die Siberia 200 hingegen spielen gerade Trompeten realistisch auf.

2.000-10.000: Höhen allgemein
Von etwa 2000-5000Hz erstreckt sich der Bereich der größten Empfindlichkeit des Gehörs – Schwachstellen einer HiFi-Kette werden in diesem Bereich besonders leicht offenkundig. Das Siberia 200 verschluckt in diesem Bereich wie beschrieben die Glocken und Flöten, wenn sie in einem größeren Ensemble erklingen sollen.

3.500-6.000Hz: Mittlere Höhen
In den mittleren und oberen Höhen kommen beispielsweise die Sibilanten (S- bzw. Zischlaute der Stimme) verstärkt zum Tragen – eine überprononcierte Darstellung wird meist als sehr unangenehm empfunden. Bei einem Headset gilt es, diese Frequenzen zu unterdrücken, was beide Siberia optimal durchführen.

10.000-20.000Hz: Superhochton
In diesem Bereich nehmen wir nur noch sehr sitzohrig war. Das heißt, wir hören heraus, ob in einer Halle gespielt wird oder in der Freien Natur und auch wie sich der Luftdruck auf das Klangbild auswirkt. Die Siberia klingen sehr dumpf, eher nach isoliertem, mit Noppenschaufstoff bestücktem Abhörraum ohne Hall, Echo o.ä. Wünschenswert wäre ein etwas voluminöserer Klang

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[nextpage title=“Fazit und Kaufentscheidungshilfe“ ]

Fazit und Kaufentscheidungshilfe
Da ihr jetzt einen ausführlichen Einblick in alle Belange des Siberia 200 gewinnen konntet, kann das Fazit kurz und knackig ausfallen.
Die klanglichen Eigenschaften des Siberia 200 lassen in Anbetracht des Preises keine Wünsche offen. In Punkto Tragekomfort, Materialwahl und Verarbeitung dafür umso mehr – Und das enttäuscht. Kraftvoller aber nicht potenter Sound mit kleinen Schwächen gespart mit viel Plastik, dünnen Kabeln und einer schlechten Abschirmung gegen Außeneinflüsse drücken auf das Gesamtergebnis , welches mit 7,2 Punkten nur knapp dem Siberia 350 unterliegt.
Die Frage, ob nun ein Aufpreis von 60€ gerechtfertigt ist kommt also ganz darauf an, worauf ihr persönlich Wert legt.

Geht es euch nur um die Qualität des Klangs, würden wir persönlich um Siberia 200 greifen.
Achtet ihr zudem auch noch auf Soundfeatures wie der Ortbarkeit und Lautstärkeregulation, solltet ihr euch persönlich überlegen, ob 60€ Aufpreis nicht doch etwas zu viel des Guten sind. Lohnenswert wird der Aufpreis nur dann, wenn die Verarbeitung, die Materialwahl und das Gesamtkonzept des Kopfhörers ebenfalls eine wichtige Rolle für euch spielen. Ist dies der Fall, greift zum Siberia 350.

Summa Summarum bedeutet das zusammengefasst für euch…

Pro:
+ Kraftvollerer Tieftonbereich als beim Siberia 350
+ Sehr gute Wiedergabequalität des Mitteltonbereichs im Anbetracht des Preises
+ Adäquater Preis
+ Wählbar in verschiedenen Stilrichtungen und Farbgebungen
+ Aufnahmequalität des Mikrofons weiß zu überzeugen

Kontra:
– Materialwahl
– Wackeliger Riemen
– Ungenaue Passform
– Schlechte Isolierung von Störquellen
– Fernbedienung sitzt zu tief
– Grenzwertig dünnes Kabel

Somit steht die Entscheidung fest. Das Siberia 200 erhält mit einer Punktzahl von 7,2 von 10 Punkten die Bronze-Medaille

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