ASRock hat für viele AM5-Mainboards ein neues Beta-BIOS veröffentlicht, das die Stabilität und Startzuverlässigkeit verbessern soll. Die Versionen sind bereits über die offiziellen Support-Seiten verfügbar, eine finale Fassung soll später folgen.
Zentrale Neuerung ist die Integration von AGESA 1.3.0.0a, das wichtige Phasen wie CPU-Start, Speichertraining und Geräteerkennung beeinflusst. In der Praxis kann dies zu weniger Problemen mit bestimmten RAM-, EXPO- und PCIe-Konfigurationen führen.
ASRock nennt ausdrücklich Startfehler, die erst nach längerer Nutzung auftreten. Gemeint sind Systeme, die nach Tagen oder Wochen plötzlich nicht mehr booten. Solche Probleme können durch wiederholte Neustarts, Energiesparmodi oder Firmware-Einstellungen begünstigt werden.
Der Zeitpunkt ist bemerkenswert, da ASRock zuletzt Berichte über mögliche Ryzen-9000-Probleme untersucht hatte. Zwar stellt das Unternehmen keinen direkten Zusammenhang her, doch kann das BIOS problematische Initialisierungen entschärfen.
Laut ASRock umfasst das Update:
- AGESA ComboAM5 PI 1.3.0.0a
- Verbesserte Speicherkompatibilität
- Behebung von Boot-Fehlern bei bestimmten CPUs
Betroffene Nutzer können die Beta-Version 4.07.AS01 testen, sollten dabei aber die üblichen Vorsichtsmaßnahmen bei BIOS-Updates beachten.
*Quelle: ASRock










