Die Preise für DDR4-Arbeitsspeicher steigen derzeit massiv an. Laut einer Analyse von Goldman Sachs liegen die Spotpreise inzwischen bis zu 172 Prozent über den Vertragspreisen, was auf eine stark gestiegene Nachfrage nach dem älteren Speicherstandard hindeutet.

Zusätzlich melden Analysten deutlich höhere DRAM-Exporte aus Südkorea (+72 %) sowie ein starkes Umsatzwachstum bei Herstellern wie Nanya, das vor allem auf steigende DDR4-Preise zurückgeführt wird. Auch im Einzelhandel ist der Trend sichtbar: Ein 32-GB-Kit Corsair Vengeance LPX DDR4-3200 verteuerte sich innerhalb von sechs Monaten von rund 72 US-Dollar auf über 260 US-Dollar.

Als Ursache gilt unter anderem, dass viele Käufer wegen der durch den KI-Boom ausgelösten DDR5-Knappheit bewusst auf DDR4 ausweichen. ASUS hatte bereits Anfang 2026 angekündigt, die DDR4-Mainboard-Produktion zu erhöhen, da man weiterhin mit hohen DDR5-Preisen und begrenzter Verfügbarkeit rechnet.

*Quelle: Techpowerup

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