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DOCKIN D FINE 2 im Test

Heute erreicht uns das DOCKIN D FINE 2. Wer noch nie etwas von DOCKIN gehört hat, wird heute so einiges mit diesem Review mitnehmen dürfen. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin steckt ihr Herzblut in Audiokonzepte, mit denen das Klangerlebnis flexibler und mobiler werden soll. Dabei verspricht DOCKIN eine erstklassige Verarbeitung und einen bestechenden Sound stets im Fokus zu behalten. Seid also gespannt auf etwas Frisches aus unserer Hauptstadt.



Verpackung, Inhalt, Daten

Verpackung


 

Auf der Front der Verpackung wird auf schwarzem Hintergrund die DOCKIN D FINE 2 illustriert. Darüber hinaus offenbaren sich auf den ersten Blick für den Verbraucher die wichtigsten Funktionen und Features. Beispielsweise wird deutlich, dass es sich bei dem Bluetooth Speaker außerdem um eine Powerbank handelt. Darüber hinaus werden die vier aktiven Treiber und die drei Soundmodi erwähnt. Auf der Rückseite erhalten wir schließlich detaillierte Informationen. Eine Explosionsgrafik illustriert den inneren Aufbau des Lautsprechers und ein weiteres Bild darunter informiert darüber, dass die D Fine 2 auch im Stereo-Modus betrieben werden können. Weitere Features, wie der integrierte DSP, der IPX5-Standard und die Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden, entnehmen wir den Listeninformationen sowie der Tabelle der technischen Daten.



Inhalt




Im Lieferumfang des DOCKIN D FINE 2 befinden sich neben dem Lautsprecher und der Betriebsanleitung ein Stromkabel mit Aufsatz für das deutsche und englische Netz, ein USB-Kabel (Typ A auf Typ C) und ein zweipoliges Klinkenkabel.



Daten

DOCKIN D FINE 2  
Prinzip Mobiler Bluetooth-Lautsprecher
Akku Lithium-Ionen (7500 mAh)
Musikwiedergabezeit bis zu 12 Stunden
Schutzart IPX5
Nennleistung 50 W
Leistungsaufnahme im Standby < 0,5 W
USB-Ausgang USB-A; 5 V; 2.1 A
Abmessungen (H x B x T) 310 x 103 x 103 mm
Gewicht 2260 g
Verbindungsmöglichkeiten Bluetooth 5.0 + EDR, AUX
Vorhandene Anschlüsse DC 5 V, DC 15 V, 3,5 mm-klinkenstecker, USB-Port

 



Details


 

Unmittelbar nach dem Auspacken überprüfen wir den Anspruch Dockins an die eigene Verarbeitung und stellen fest, dass das Unternehmen nicht hochgestapelt hat. Der Lautsprecher weist tatsächlich eine hervorragende Verarbeitungsqualität auf. Die Materialwahl umfasst sehr viel Metall, lediglich die Seitenteile und das Unterteil sind aus einem harten Kunststoff gefertigt. Darüber hinaus runden gummierte Standfüße und Eingabetasten den stabilen und wetterfesten Eindruck ab. Dass die Verarbeitung und Materialwahl des Lautsprechers von hoher Qualität ist, merken wir auch am Gewicht von 2260 g. Das gradlinige Design mit abgerundeten Kanten ist zeitlos und passt zu jeder Umgebung, egal ob in der eigenen Wohnung oder im Außenbereich. Der „DOCKIN“-Schriftzug verleiht dem Lautsprecher eine schlichte Eleganz.


 

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei dem D FINE 2 um einen Bluetooth-Lautsprecher auf Grundlage von Bluetooth 5.0. Nichts desto trotz legt DOCKIN ein USB Typ A zu Typ C Kabel hinzu durch das wir die meisten unserer Geräte aufladen können. Darüber hinaus erhalten wir ein Klinken-Kabel, welches wir für unsere Geräte verwenden können, die nicht den neusten Bluetooth-Standard verwenden. Auf der Rückseite des DOCKIN D FINE 2 befinden sich alle Anschlüsse versteckt hinter einem gummierten Deckel.




Kommen wir nun zu den Bedienelementen des D FINE 2. Uns stehen fünf gummierte Druckknöpfe zur Verfügung. Als erstes starten wir das Gerät, indem wir die Powertaste gedrückt halten. Durch einfaches drücken erhalten wir ein LED-Feedback über den Akkustatus. Nun möchten wir den Lautsprecher mit unserem iPhone 12 mini verbinden und halten die Play/BT-Taste gedrückt bis ein einzelner Ton wiedergegeben wird. Schließlich wird uns der DOCKIN D FINE 2 als Bluetooth-Lautsprecher angezeigt. Bei erfolgreicher Verbindung ertönen erneut zwei Tonsignale. Drücken wir diesen Knopf nur kurz erfüllt er die Funktion von Play und Pause. Kommen wir nun zu den Buttons „+“ und „-„, die ebenfalls mehrere Funktionen erfüllen. Bei einem einfachen Drücken können wir die Lautstärke einstellen. Halten wir jedoch die Tasten jeweils gedrückt können wir zwischen dem nächsten und dem vorherigen Titel skippen. Halten wir jedoch beide Tasten gleichzeitig gedrückt, können wir zwischen den Soundmodi wechseln, worauf wir im Praxistest genauer eingehen werden. Die mittlere LED gibt eine farbige Auskunft, welcher Modus gerade aktiviert ist. Bleibt nur noch die längliche Taste zu erwähnen. Mit ihr lässt sich bei gedrückter Betätigung der Stereo Link Modus de-/aktivieren.




Auf der Unterseite sehen wir die gummierten Standfüße und die verschraubte Klappe für den herausnehmbaren Akku des Geräts, was uns extrem gut gefällt und ein echtes Kaufargument für einige outdoorverliebte Hörer darstellt.



Praxis

Allgemein




Besonders hervorheben möchten wir die hervorragende Anleitung des DOCKIN D FINE 2. Selten befindet sich ein umfassend gelungenes und sehr gut erklärendes User Manual in deutscher Sprache im Lieferumfang eines Herstellers, auch namhafte Hersteller sind da nicht ausgeschlossen. Auf wenigen Seiten erhalten wir durch präzise Informationen, gestützt von selbsterklärenden Grafiken eine perfekte Einführung in den Umgang mit diesem Lautsprecher.


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Bevor wir mit dem Soundcheck des DOCKIN D FINE 2 Bluetooth-Lautsprechers beginnen, laden wir den integrierten Akku ordentlich auf und stellen sicher, dass unser iPhone ordentlich mit dem Gerät verbunden ist.


Soundcheck

Für den DOCKIN D FINE 2 Bluetooth-Lautsprecher gehen wir in diesem Review einen anderen Weg als bisher, denn wir möchten die Vorzüge der einzelnen Sound-Modi aufdecken und nehmen uns zu diesem Zwecke einen Soundmix aus Hip-Hop, Electronic, Rock und Metal vor

Auf das Folgende könnt ihr euch also nun freuen:

  • Masked Wolf – Astronauts in the ocean
  • Foo Fighters – The Pretender
  • Metallica – Enter Sandman




Beginnen wir nun mit Masked Wolfs „Astronauts in the ocean“, was viele von euch zum Trainieren oder für die nötige Ladung Energie im Alltag verwenden. Da wir diesen Song bereits mit diversen Subwoofern getestet haben, erwarten wir bei einem batteriebetriebenen Bluetooth-Lautsprecher kein Erdbeben. Doch der DOCKIN D FINE 2 Lautsprecher erzeugt im zweiten Soundmodus einen sehr überzeugenden Tiefton, wobei wir anmerken müssen, dass nicht nur tiefe Frequenzen stärker hervorgehoben werden. Es hört sich musikalisch eher wie ein „Boost“-Modus an, welcher im Grunde genommen auch die Mitten und die hohen Mitten stärker in den Vordergrund positioniert. Im Standard-Modus fehlt es allerdings an dem gewohnten Druck, daher liegt unsere Empfehlung bei elektronischen Sounds mit reichlich Bässen eher im zweiten Soundmodus.




Weiter gehts mit „The Pretender“ von den Foo Fighters. Der zweite Eindruck im zweiten Soundmodus bestätigt uns unsere Annahme, dass auch die Mitten hervorgehoben werden. E-Gitarren und rockige Tenorstimmen stehen zu sehr im Vordergrund, sodass wir uns entschließen, zurück zum ersten Modus zu wechseln. Augenblicklich merken wir, dass der Klang ausgewogener ist und deutlich besser zu dem Genre passt. Ähnliche Erfahrungen haben wir unter anderem auch mit Evanescence, Bon Jovi, Guns ’n‘ Roses, Journey, uvm. gemacht. Gerade im Rock-Genre empfehlen wir den Standard-Modus.




Kommen wir nun zu Metallicas „Enter Sandman“ und einem Genre, mit dem sich der D FINE 2 schwer tun könnte. Denn hier kommt erst Feeling auf, wenn sowohl die Bassdrumm des Schlagzeugs vibriert als auch die Stimme von Hetfield in ihrer gesamten Dynamic detailgetreu wiedergegeben wird. Es geht also um einen ausgewogenen Mix zwischen knackigen Bässen, harten E-Gitarren, Stimmvarianz und Hi Hats bzw. Crashes.

Wie befürchtet wird es schwer hier auf einen grünen Zweig zu kommen. Im Bass Modus kommen zwar Basedrumm und Gitarren wesentlich druckvoller bzw. präsenter an, die Stimme von Hetfield wirkt jedoch in der Höhe verändert. Auch die Hi Hats und Crashes fallen zu sehr in den Hintergrund. Im Standardmodus wird Hetfields Stimme hervorragend wiedergegeben, auch die E-Gitarren wirken in ihren Mitten und Höhen dynamisch, doch die Basedrumm rückt in diesem Fall zu sehr in den Hintergrund

Insgesamt bietet sich eine gute Klangkulisse, die eher im Mittelton seine Charakteristika aufweist. Der Balanced-Modus, quasi der Standard-Modus bildet für alle Rock und Metal Genres das Fundament der Klangwiedergabe. Auf den Bass-Modus sollte nur zurückgegriffen werden wenn es sich um elektronische Musik handelt oder wenn der Sänger eine tiefe Stimme aufweist. Insgesamt sind wir jedoch mit der Klangwiedergabe zufrieden, zumal uns DOCKIN mehrere Modi für unser individuelles Klangempfinden zur Verfügung stellt. Für das DOCKIN D FINE 3 wünschen wir uns jedoch einen überarbeiteten Bass-Modus, welcher nicht zu sehr Einfluss auf andere Tonbereiche nimmt.



Fazit

Im Großen und Ganzen sind wir mit dem DOCKIN D FINE 2 Bluetooth Speaker für knapp 150 € im Handel sehr zufrieden. Besonders beeindruckend finden wir die Verarbeitung und Materialwahl, sowie die gesamte User-Erfahrung vom Auspacken bis zum Abrocken. Hervorheben möchten wir den auswechselbaren Akku, die spritzwassergeschützte Oberfläche, die Stereo Link Funktion, die integrierte Powerbank und die gummierten Druckknöpfe, sowie ganz besonders die hervorragende Bedienungsanleitung. Soundtechnisch liefert DOCKIN ein solides Produkt ab, welches den aktiven Hörer allumfassend begleiten kann. Audiophile Hörer und solche, die es werden wollen, kommen jedoch nicht auf ihre Kosten und sollten auf das DOCKIN D FINE+ 2 ausweichen, da hier zwei Tiefmitteltöner zum Einsatz kommen.


Pro:
+ Gutes Klangvolumen
+ Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden
+ Wetterbeständigkeit
+ Gummierte Bedienungselemente
+ Als Powerbank nutzbar
+ Auswechselbarer Akku
+ Im Stereomodus betreibbar

Kontra:
– Bass-Modus manipuliert auch Mitteltonfrequenzen


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