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MSI MEG X570 UNIFY im Test

Mittlerweile dürfte bekannt sein, dass das Thema RGB-Beleuchtung nicht jeden begeistert. Das hat auch MSI erkannt und bietet mit dem MSI MEG X570 UNIFY seit langer Zeit mal wieder ein hochwertiges Mainboard ohne RGB-Beleuchtung an. Auch wenn man argumentieren könnte das wir die RGB-Beleuchtung auch deaktivieren können, so müssen wir sie dennoch bezahlen. Daher finden wir es gut das MSI diesen Weg geht. Allerdings hat das Fehlen der RGB-Beleuchtung auch weitere Vorteile, auf die wir im Video genauer eingehen werden. Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen.





Bevor wir mit unserem Test beginnen, danken wir unserem Partner AMD für die freundliche Bereitstellung des MSI PRESTIGE X570 CREATION.

Verpackung, Inhalt, Details, Praxis


Fazit

Mit einem Preis von 290 € bietet MSI mit dem MEG X570 UNIFY ein sehr hochwertiges Mainboard an, welches ohne RGB-Beleuchtung auskommt. Das Fehlen der RGB-Beleuchtung hat nicht nur einen Vorteil beim Preis, sondern auch bei der Kühlung der Spannungsversorgung, da auf dem Spannungswandler-Kühler selbst keine Bauteile aufgebracht werden müssen. Diesen Vorteil bietet auch der Chipsatz-Kühler, der seine Arbeit sehr gut verrichtet. Nicht nur die Kühlung der Spannungsversorgung ist gut, sondern auch die verwendeten Komponenten. Bei den Backpanel-Anschlüssen können wir insgesamt auf acht USB-Ports zurückgreifen, wovon vier USB 3.2 Gen2 unterstützen. Wir hätten uns mindestens sechs USB 3.2 Gen2 gewünscht. Sehr gut finden wir, dass wir auf drei mit Kühlern ausgestattete M.2-Slots zurückgreifen können. Ebenso gut finden wir die große Anzahl an Lüfter-Anschlüssen. Ein Nachteil ist unserer Meinung nach, dass nur vier SATA-Anschlüsse verbaut sind.
Uns konnte das MSI MEG X570 UNIFY überzeugen und erhält von uns 9,4 von 10 Punkten und unsere Empfehlung.

Pro:
+ PCI-Express 4.0
+ Design
+ Gute Verarbeitung
+ Gute Spannungsversorgung
+ Sehr gute Kühlung der Spannungsversorgung
+ Drei M.2-Kühler
+ Neun Lüfter-Anschlüsse
+ Integriertes W-Lan-Modul
+ Lautstärke des Chipsatzkühlers
+ 2.5-Gbit Netzwerkanschluss

Neutral:
• Keine RGB-Beleuchtung
• Nur vier USB 3.2 Gen2 Anschlüsse

Kontra:
– Nur vier SATA-Anschlüsse


Wertung: 9,4/10

Herstellerseite
Software
Preisvergleich

  • danke für den test ein schickes board ist das
    bezüglich des umgangs mit speicher hätte ich mir mehr info gewünscht.
    test der stabilität / konfigurationsmöglichkeiten von ram wären interessant gewesen. werden xmp profile korrekt ausgelesen und der speicher automatisch korrekt betrieben? wie umfangreich sind die manuellen einstellmöglichkeiten etc.
    ich habe mit diesem board bei manueller konfiguration der timings, spannung und der widerstände sehr gute erfahrungen gemacht, allerdings stellt das board im automodus die spannung für das ram etwas zu hoch ein: 1.365V statt 1.35V. um auf wirkliche 1.35V zu kommen müssen manuell 1.34V eingestellt werden.
    keine ahnung ob dies beim 570 chipsatz normal ist, mir feht der vergleich. leider geht auf diesen punkt auch kaum ein test ein. ich denke da wäre mehr möglich.
      Bei uns wurde alles so geladen wie es sein soll, auch bei der Spannung.

      Ein Test weiter Speichermodule ist schwer, da uns dann alle aktuell vorhandenen vorliegen müssten. Insgesamt konnten wir(ich) aber nur drei testen und die liefen alle so wie sie sollten. Außer die FURY die liefen nur mit 16-17-17-36 anstatt mit 15-17-17-36. Das war allerdings bei mehreren Mainboards der Fall.

      Das wäre:
      HyperX Fury
      https://www.hardwareinside.de/hyperx-fury-rgb-im-test-46486/

      CORSAIR DOMINATOR PLATINUM RGB
      https://www.hardwareinside.de/corsair-dominator-platinum-rgb-im-test-jetzt-wird-es-bunt-40048/

      CORSAIR VENGEANCE RGB PRO
      https://www.hardwareinside.de/corsair-vengeance-rgb-pro-mit-3600-mhz-im-test-38784/


      Auf jeden Fall danke für deine Kritik. :)
        ungerade cl geht bei amd chipsätzen nicht, wenn der gear down modus aktiv ist. dies ist also nicht dem board anzulasten.

        aber komisch mit meiner speicherspannung dann. dieses phänomen habe ich sowohl mit dem vorinstalliertem A0 als auch mit dem nachinstallierten A2 bios beobachtet, und zwar bei bios default+xmp einstellung. das interessante ist eben auch, das sowol bei auto als auch bei manuell eingestellten 1.35V dann 1.365V als anliegende spannung angezeigt werden.
        ich vermute, das es sich um einen bios bug handelt und jeweils ein spannungs level über dem eingestellten angewendet wird. wohl jemand in einer matrix verrutscht.
        aber klar. wenns bei anderen boards nicht auftritt ist es extrem wunderlich. nicht das meins eine macke hat.
    M