TrendForce warnt vor einer massiven Preissteigerung im Speichersegment zu Beginn 2026: PC-DRAM soll laut Prognose im ersten Quartal um 105–110 % gegenüber dem Vorquartal steigen – praktisch eine Verdoppelung. Auch Server- und Mobil-DRAM dürften um 88–93 % zulegen, während Enterprise-SSDs 53–58 % teurer werden könnten.
Grund für die drastischen Preissprünge ist vor allem das Missverhältnis von Nachfrage und Lagerbestand. Starke Auslieferungen von Komplettsystemen im Q4 2025 und niedrige Bestände führten dazu, dass OEMs weniger Verhandlungsspielraum haben und Lieferanten höhere Preise durchsetzen können.

Für den PC-Markt bedeutet das: Notebooks und Desktops könnten teurer werden, Kit-Preise im DIY-Bereich steigen, und die Preis-Leistungs-Werte bei Standard-RAM-Kapazitäten verschlechtern sich. Auch Unternehmen müssen mit höheren Kosten für Server-DRAM und SSDs rechnen, was Plattform-Updates oder Speichererweiterungen verteuert.
TrendForce deutet zudem an, dass weitere Preiskorrekturen nach oben möglich sind, was das erste Quartal nicht nur teuer, sondern auch unsicher macht.
4Q25–1Q26 Memory Price Forecast
| Category | 4Q25 | 1Q26E (Revised) |
|---|---|---|
| PC DRAM | DDR4 & DDR5 blended: up 38–43% | DDR4 & DDR5 blended: up 105–110% |
| Server DRAM | DDR4 & DDR5 blended: up 53–58% | DDR4 & DDR5 blended: up 88–93% |
| Mobile DRAM | LPDDR4X: up 48–53% LPDDR5X: up 43–48% |
LPDDR4X: up 88–93% LPDDR5X: up 88–93% |
| Total DRAM | Conventional DRAM: up 45–50% HBM blended: up 50–55% |
Conventional DRAM: up 90–95% HBM blended: up 80–85% |
| Enterprise SSD | up 25–30% | up 53–58% |
| Total NAND Flash | up 33–38% | up 55–60% |
Source: TrendForce, Feb. 2026
Quelle: IT Home










