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Enermax D.F. Storm – Ein Sturm kommt auf

Mit dem Hochleistungslüfter D.F. Storm fährt Enermax nun harte Geschütze in Sachen Lüfter auf. Gedacht ist der Lüfter für den Einsatz in der Industrie. Das heißt überall dort, wo Wärme schnell abgeführt werden muss, sollen D.F. Storm Lüfter Abhilfe schaffen können. Dies soll durch eine extrem hohe Drehzahl und eine robuste Bauweise erreicht werden. In unserem Test wollen wir feststellen ob der Lüfter hält, was er verspricht.

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Bevor wir nun mit dem Test beginnen, danken wir Enermax für die freundliche Bereitstellung des Testsamples und wünschen uns für die Zukunft eine weiterhin enge und gewinnbringende Zusammenarbeit.​

Verpackung & Inhalt

Verpackung

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Der D.F. Storm Lüfter kommt in einer Verpackung, deren weiße Grundfarbe durch rote Akzente kontrastiert wird. Auf der Vorderseite ist eine Abbildung des Lüfters, des Hersteller-Logos sowie die Modellbezeichnung zu finden. Die Vorderseite lässt sich aufklappen und gewährleistet durch ein Sichtfenster den Blick auf den Lüfter. Auf der Innenseite der Front werden die „Dust free“-Funktion (D.F.) sowie die Einstellungen des Lüfters anschaulich erklärt. Auf der Rückseite der Verpackung sind die Features sowie die Spezifikationen des Lüfters aufgedruckt.

Lieferumfang

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Neben dem Lüfter finden wir erstaunlich viel Zubehör in der Verpackung. Der Lieferumfang ist in zwei kleinen Plastiktüten verstaut. In der einen befinden sich vier Gummis zur Befestigung des Lüfters sowie Unterlegscheiben aus Gummi und ein Molex-Adapter. In der zweiten Tüte befinden sich vier M3 x35, vier Rändelmuttern und vier konventionelle Befestigungsschrauben.

Details & technische Daten

Details

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Der Lüfter verfügt über einen stabilen Kunststoffrahmen, der durch Verstrebungen noch mehr Festigkeit erreicht. Die Befestigungspunkte bestehen aus demselben Material – statt hier eine Gummierung aufzutragen, hat Enermax sich für Gummi-Unterlegscheiben entschieden. Das macht auch Sinn, da der Nutzer so die Wahl der Befestigung besser abwägen kann. Denn wenn eine Gummierung aufgetragen worden wäre, dann könnten die Gummihalterungen aus dem Lieferumfang nicht eingeführt werden können. Auf der Rückseite befinden sich die vier stabilen und geschwungenen Stege, welche die Nabe in Position halten. Die Stege sind geschwungen um einer Verwirbelung der Luft zu vermeiden.

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Der D.F. Storm verfügt über das patentierte Twister Bearing Lager. Es soll dem Lüfter zu einer guten Laufruhe verhelfen. Noch dazu kann das Lüfterrad einfach von der Nabe abgezogen werden. Dadurch kann der Lüfter ohne Mühe gereinigt werden.

Technische Daten

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Unboxing, Übersicht & Lautstärke

Im Video zeigen wir euch den D.F. Storm und dessen Lieferumfang noch einmal genau. Außerdem schließen wir den Lüfter an den PWM-Anschluss eines MSI Z97S SLI Krait Edition Mainboards an. Das Mainboard erlaubt uns den Betrieb mit 50%, 75% und 100% Leistung. In der Stufe „Performance“ erreichen wir eine Drehzahl von 1.000 U/Min. Hier liegt auch die von Enermax angegebene untere Drehzahlschranke. Die Lautstärke des Lüfters ist in jeglicher Drehzahlkonfiguration zu vernehmen, am erträglichsten ist die Lautstärke bei 1.500 U/Min. Jede Geschwindigkeit darüber hinaus ist wesentlich deutlicher zu hören, doch hier dürfen wir nicht vergessen, dass der Lüfter für Orte vorgesehen ist, wo sich normalerweise kein menschliches Ohr befindet.

Praxis

Aufbau

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Wir verbauen einen D.F Storm in einem kleinen Gehäuse von Inter-Tech. Eine Modifikation unsererseits erlaub den Einbau eines 120 oder 140 mm Lüfters auf der Oberseite. Beim Mainboard haben wir uns für ein ASRock J4205 M-ITX entschieden, denn der darauf verbaute Intel J4205 wird durch einen Aluminiumkühler passiv gekühlt. Ohne einen Lüfter ins Gehäuse einzubauen erreicht die CPU nach 30 Minuten Prime95 eine Temperatur von 71,8 Grad. Der Kühler wird durch dein Einbau eines Lüfters von der Oberseite her mit Frischluft versorgt. Die Abluft wird dabei seitlich aus dem Gehäuse abgeführt. Die Temperatur nehmen wir mit einem Infrarot Thermometer direkt am Sockel ab.

Temperatur Test
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Die Temperaturen ermitteln wir in verschiedenen Szenarien. Die Idle-Temperatur wird 15 Minuten nach dem Systemstart ohne Tätigkeit direkt am Sockel abgenommen. Anschließend arbeiten wir jeweils 30 Minuten in Office Anwendungen, spielen Warcraft III* und testen mit Prime95. Der Einsatz des Lüfters schafft deutlich kühlere Temperaturen als herkömmliche Lüfter. Das liegt natürlich an der hohen Drehzahl und dem Storm-flow-Blattdesign.

Fazit

Wer einen Serverschrank belüften muss oder den Mo-Ra (Abk. Monster-Radiator) der Wasserkühlung im Keller hängen hat, für den dürfte der D.F. Storm ein wirklich toller Lüfter sein. Dabei ist der Lüfter allerdings kein günstiges Vergnügen, da ein Exemplar mit 29,99 € zu Buche schlägt. Dafür erhält der Benutzer schließlich auch einen ausgezeichnet robusten Lüfter der durch die D.F. Technologie auch noch fast wartungsfrei ist. Die Lüfter sollten dabei allerdings so montiert werden, dass niemand mit den Fingern in den Lüfter gelangen könnte- denn das würde sehr schmerzhaft werden.

Wir vergeben aufgrund der Leistung und der Verarbeitung 8,7 von 10 Punkten und somit den Gold Award. Zusätzlich gibt es von uns noch den Highend-Award, denn es handelt sich um einen Highendlüfter – auch wenn es kein Silentlüfter ist.

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Pro:

+ Stabil gebaut
+ Abnehmbares Lüfterrad
+ Über Fernbedienung regelbar
+ Gut per PWM regelbar
+ Dust-Free-Funktion

Neutral:

+/- Lautstärke*

Kontra:
– Preis

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Wertung: 8,7/10

Preisvergleich
Produktseite

* Es ist zu bedenken, dass es sich hier um Hochleistungslüfter handelt, daher ist die Lautstärke zu vernachlässigen.

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