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HyperX Qi-Set – Cloud Flight S & Pulsefire Dart & Chargeplay Base im Test


Kabellose Peripherie bietet maximale Freiheit beim Zocken und Arbeiten. Kabelloses Laden ermöglicht darüber hinaus das einfache Aufladen der Geräte, um vorbereitet für die nächste Session zu sein. Dazu hat HyperX eine Serie von qualitativ hochwertigem, Qi-zertifiziertem Zubehör ins Leben gerufen, welches wir für Euch heute im Set testen. Dieses Set besteht aus der Pulsefire Dart Maus, dem Cloud Flight S Headset und dem Chargeplay Base Ladegerät. Weitere Bilder findet Ihr übrigens in der Bildergalerie.

 

Wir bedanken uns bei HyperX für die freundliche Bereitstellung der Testsamples und die gute Zusammenarbeit.

Verpackung, Inhalt, Daten

Verpackung

 

 

 

Sowohl das Headset, als auch die Maus und das Ladegerät kommen in Verpackungen, die das typische HyperX-Design ziert. Die wichtigsten Angaben und Features, sowie Fotos der enthaltenen Geräte sind ebenfalls überall zu finden.

Lieferumfang



Im Karton der HyperX Pulsefire Dart finden wir neben der Maus und dem winzigen Dongle noch ein USB-Kabel (USB Typ-A nach USB Typ-C) sowie einen USB-Puck, mit dem das Kabel quasi zu einer USB-Verlängerung wird. Dazu gibt es eine Schnellstart-Anleitung, eine Konformitätserklärung und etwas Werbematerial.




Einen ähnlichen Lieferumfang finden wir beim HyperX Cloud Flight S. Neben dem Headset finden wir einen etwas größeren USB-Dongle, ein Ansteckmikrofon und ebenfalls ein USB-Kabel (USB Typ-A nach Mikro-USB). Eine Schnellstartanleitung und das übrige Papierwerk sind ebenfalls enthalten.




Die Verpackung der HyperX Chargeplay Base beinhaltet neben des Ladegeräts ebenfalls ein USB-Kabel (USB Typ-A nach USB Typ-C), sowie ein Steckernetzteil. Auch hier gibt es eine Schnellstartanleitung, Konformitätserklärung und Werbung.

Technische Daten
HyperX Cloud Flight S  
Größe (B x H x T) 192 x 201 x 82 mm
Gewicht 320 g (mit Kabel)
Bauart ohrumschließend, geschlossen
Treiber 50 mm (Neodym)
Impedanz 32 Ohm
Frequenzgang 10 – 20.000 Hz
max. Schalldruck 99,5 dB
Mikrofon Schwanenhals, abnehmbar
Mikrofontyp Elektrolytkondensator, bidirektional
Frequenzbereich Mikrofon 50 – 18.000 Hz
Batterielaufzeit bis zu 30 Stunden
Drahtlose Reichweite bis zu 20 Meter
Features Qi-Ladefunktion
Virtueller 7.1 Surround Sound
Chat- und Game-Audio getrennt regelbar
4 konfigurierbare Buttons an der Seite
Mikrofon mit Status-LED
HyperX Pulsefire Dart  
Größe (B x H x T) 73,9 x 43,6 x 124,8 mm
Gewicht 110 Gramm (ohne Kabel)
Sensor Pixart PMW3389
DPI bis zu 16.000
Geschwindigkeit 450 IPS
Beschleunigung 50 G
Tasten 6 (Omron Switches)
Batterielaufzeit 50 Stunden mit Beleuchtung, 90 Stunden ohne Beleuchtung
Features Qi-Ladefunktion
Beleuchtung mit 2 unabhängigen LEDs
Lederpolster an der Seite
Programmierbare Tasten
HyperX Chargeplay Base  
Größe (B x H x T) 215 x 17,4 x 90,9 mm
Gewicht 135 g (ohne Kabel)
Ausgang (pro Ladefläche) max. 5V/3A, 9V/2A, 12V/2A
Gesamtleistung 24 Watt
Features Zwei Qi-zertifizierte Ladepads mit Schnellladefunktion
Rutschfestes Design
LED-Streifen zur Ladekontrolle

 

Details HyperX Cloud Flight S

Design & Verarbeitung

 

 

Das Headset punktet mit einem eher schlichten Design. Auffällig sind die sehr breiten Polsterungen für die Ohren, die einen hohen Tragekomfort versprechen. Das Cloud Flight S ist sehr leicht und wirkt daher zunächst etwas fragil. Die verwendeten Materialien haben aber eine angenehme Haptik und verleihen ein Gefühl von Wertigkeit.

Die Hauptbedienelemente finden wir an der Unterseite der Hörmuscheln, sowie außen an der linken Hörmuschel. Unten an der rechten Hörmuschel ist der Lautstärkeregler, an der linken sind der Power-Button, ein Button zum Umschalten zwischen Stereo und 7.1 Sound, der USB-Anschluss für die Stromversorgung, sowie der Klinken-Anschluss für das Mikrofon. Die vier Vertiefungen an der linken Ohrmuschel sind tatsächlich ebenfalls Buttons, die sich in der Software mit nützlichen Funktionen belegen lassen.


Komfort & Anpassung

 

 

Die Ohrmuscheln sind sowohl horizontal als auch vertikal beweglich gelagert. Dabei kommt bei der Drehung um die Vertikalachse ein Einrastmechanismus zur Anwendung. Zusammen mit der großzügigen Größenverstellung ist eine optimale Anpassung an jede Kopfform möglich. Die ohrumschließenden, weichen Ohrpolster sind auch für größere Ohren geeignet. Das Kunstleder macht einen wertigen Eindruck. Der Anpressdruck ist so gewählt, dass das Headset auch bei ruckartigen Bewegungen sicher auf dem Kopf sitzt, dabei aber immer noch sehr komfortabel bleibt.

Mikrofon



Das Ansteckmikrofon besitzt einen flexiblen Schwanenhals, wodurch es exakt positioniert werden kann. Der Klinkenstecker kann nur in der korrekten Position eingesteckt werden und sitzt dann sehr fest. Das Mikrofon besitzt außerdem eine Besonderheit: Ist es stumm geschaltet, leuchtet der kleine transparente Ring rot auf. Die Aufnahmequalität geht absolut in Ordnung. Es reicht zwar nicht für Gesang, aber für den Teamchat beim Zocken oder für Online-Meetings ist es perfekt. Hier eine Beispiel-Aufnahme (in der Playlist auf Soundcloud sind auch weitere Aufnahmen mit anderen Mikrofonen zum Vergleich):



Zubehör

 

Das mitgelieferte USB-Kabel ist von normaler Qualität. Im Normalfall wird es auch nicht benötigt, da das Aufladen ja kabellos geschieht. Der USB-Dongle ist relativ unauffällig. Ihn ziert das HyperX-Logo.

Installation & Software

 

Nach dem Download und der Installation der NGENUITY Software von HyperX ist das Headset auch schon betriebsbereit. Beim Start wird sogleich auf ein vorhandenes Firmware-Update geprüft, das bei Bedarf einfach per Klick installiert werden kann.

Die Audio-Einstellungen in der Software fallen etwas mager aus. Es lässt sich lediglich die Lautstärke der Wiedergabe sowie des Mikrofons, sowie der Monitor-Modus und der virtuelle 7.1 Surround Sound einstellen. Eine Besonderheit gibt es aber dennoch: Die Balance zwischen Chat- und Game-Audio ist hier justierbar. Das ist dadurch möglich, dass der Dongle des Cloud Flight S zwei Soundkarten im System bereitstellt. Eine wird dann z. B. für Teamspeak oder Discord genutzt, die andere für den Rest.

Alle diese Funktionen lassen sich dann im Reiter „Buttons“ auch auf die vier Tasten an der Außenseite der Hörmuschel legen. Auch Standard-Multimedia-Funktionen, wie z. B. Start, Stop, nächster Track usw. lassen sich hier einstellen.




In den Windows-Einstellungen zum Gerät entdecken wir dann, dass doch die ein oder andere Einstellung für den Sound vorhanden ist. Möglicherweise wird die Software ja noch durch ein Update soweit verbessert, dass diese Einstellungen direkt dort gemacht werden können.

Alle Einstellungen können in Presets gespeichert werden, die sich auch mit Programmen verknüpfen lassen. So werden diese beim Start des verknüpften Programms automatisch aufgerufen.

Klang

Der Klang ist im Stereo-Modus sehr klar und ausgewogen. Auch bei maximaler Lautstärke ist die Wiedergabe absolut verzerrungsfrei, die Gesamtlautstärke empfinden wir insgesamt jedoch zu gering. Nutzt man den Bass-Boost aus den Windows-Einstellungen, hört es sich so an als wären Mitten und Höhen einfach nur runter geregelt. Der Bass ist dann zwar sehr präsent, die Gesamtlautstärke reduziert sich dann aber noch einmal.

Im virtuellen 7.1-Modus wird das Surround-Signal auf Stereo heruntergerechnet, sodass die Surround-Wiedergabe mit einem Stereo-Headset möglich ist. Das funktioniert aufgrund der guten Klangqualität sehr gut. Die Mitten sind in diesem Modus etwas angehoben, sodass z. B. Schritte leichter zu orten sind.


Akku

HyperX gibt eine Laufzeit von bis zu 30 Stunden für den Akku an. Ganz genau können wir es nicht bestätigen, aber es reicht auf jeden Fall für längere Gaming-Sessions nachdem schon den ganzen Tag im Homeoffice Musik im Hintergrund lief. Nach 2-3 Stunden auf der Ladestation war das Headset dann auch jeweils schon wieder aufgeladen.

Details Pulsefire Dart

 

 

Die Pulsefire Dart von HyperX ist ausgezeichnet verarbeitet. Hier gibt es gleich mehrere Highlights: Sowohl an der linken als auch an der rechten Seite befindet sich ein gepolsterter, fein gerippter Kunstlederbezug, der für eine ungewöhnliche aber sehr angenehme Haptik sorgt. Die beiden Haupttasten sind hier tatsächlich eigenständig und nicht eins mit dem Gehäuseoberteil. Dadurch ergibt sich ein angenehmes Klick-Gefühl. Das matte Finish verleiht der geschwungenen Form einen edlen Look. Verarbeitungstechnisch handelt es sich hier um absolute Spitzenqualität.


Zubehör

 

Die Verbindung zum PC wird über einen Micro-Dongle hergestellt. Wer hier einen zu großen Abstand vom Rechner zum Mauspad hat, kann das beigelegte USB-C Kabel mit dem USB-Puck zu einer Verlängerung umbauen, sodass die Reichweite erhöht ist. Falls der Akku einmal unerwartet schlapp macht, kann das Kabel auch direkt in die Maus eingesteckt werden.


Installation & Software

 

Nach dem Einstecken des Dongles und dem Einschalten der Maus ist diese auch schon funktionsfähig. Um das volle Potenzial der Pulsefire Dart auszuschöpfen, kommt wieder die NGENUITY-Software zum Einsatz. Auch hier wird zunächst auf evtl. vorhandene Firmware-Updates geprüft.

Zunächst haben wir die Möglichkeit, die Beleuchtung der 2 unabhängigen LEDs zu konfigurieren. Dabei stehen 5 verschiedene Modi (Statisch, Farbwechsel, Pulsierend, Atmend und Getriggert) zur Verfügung. Außerdem können wir über einen Menüpunkt noch die Helligkeit einstellen. Für den Sensor können wir die DPI in 3 Presets festlegen, welche dann über die Taste vor dem Scrollrad durchgeschaltet werden. Wer die Polling-Rate verstellen möchte, kann dies über den eigens dafür vorhanden Menüpunkt erledigen. Etwas umfangreicher ist die Möglichkeit der Tastenbelegung. Hier können sowohl Maus- als auch Tastatur- und Medien-Befehle auf die Tasten gelegt werden. Auch die Aufzeichnung von komplexeren Makros ist möglich. Genau wie beim Headset, können die Einstellungen in Presets gespeichert werden, die sich mit Programmen verknüpfen lassen.

Komfort & Praxis



Die Pulsefire Dart liegt durch die große Bauform perfekt in der Hand und eignet sich optimal für Fans des Palm-Grip. Alle Tasten sind gut erreichbar und auch längeres Arbeiten / Spielen mit der Maus ist ermüdungsfrei möglich.

Der Sensor verrichtet hervorragende Arbeit und funktioniert dabei sogar noch auf relativ glatten, einfarbigen Oberflächen. Durch die DPI-Verstellung haben wir jederzeit die Wahl zwischen Schnelligkeit und Präzision. Wobei hier das Eine das Andere nicht ausschließt.


Akku

Der Akku hielt bei uns mit eingeschalteter Beleuchtung 4 Arbeitstage in Folge durch, danach musste per Qi-Ladestation oder Kabel aufgeladen werden. HyperX gibt eine Laufzeit von 50 Stunden mit Beleuchtung, und 90 Stunden ohne Beleuchtung an.

Details Chargeplay Base

 

 

Die HyperX Chargeplay Base ist relativ flach gehalten und besitzt sowohl auf der Unter- als auch auf der Oberseite großzügige Gummistreifen. Dadurch verrutscht auch nichts. Die Erhöhung in der Mitte trennt die beiden Ladeflächen und die dort integrierten LED-Streifen zeigen den Ladevorgang an. Das Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff, ist aber solide und gut verarbeitet. Die Ladestation eignet sich nicht nur hervorragend zum Aufladen des Cloud Flight S und der Pulsefire Dart. Auch alle anderen QI-zertifizierten Geräte (wie z. B. ein iPhone XS) lassen sich damit problemlos aufladen.


Fazit Cloud Flight S

Das HyperX Cloud Flight S ist ein grundsolides Headset mit gutem Klang und hohem Tragekomfort, allerdings ist es etwas leise. Besondere Features sind die getrennte Regelbarkeit von Chat- und Game-Audio und die konfigurierbaren Buttons an der Seite. Die Software spielt noch nicht alle ihre Möglichkeiten aus, daher ist hier noch etwas Luft nach oben. Mindestens 168,48 € ruft HyperX derzeit ab.

Pro:
+ Gute Verarbeitung
+ Hoher Tragekomfort
+ Guter Klang

Kontra:
– Etwas leise
– Software bleibt unter ihren Möglichkeiten, wenige Klang-Einstellungen möglich


Software
Herstellerseite
Preisvergleich

Fazit Pulsefire Dart

Die HyperX Pulsefire Dart ist derzeit für 94,90 € zu haben. Neben einer äußerst guten Verarbeitung, einem edlen Look und den beiden seitlichen Lederpolstern als Gimmick bietet die Maus eine gute ergonomische Form, die auch die Absolvierung von langen Sessions ermüdungsfrei ermöglicht. Der Sensor funktioniert sehr gut und alle wichtigen Einstellmöglichkeiten sind vorhanden. Drahtloses Laden rundet das ganze sinnvoll ab.

Pro:
+ Verarbeitung der Spitzenklasse
+ Gute Ergonomie
+ Edler Look & Lederpolsterung

Kontra:
– nichts


Software
Herstellerseite
Preisvergleich


Fazit Chargeplay Base

Die HyperX Chargeplay Base lädt bis zu zwei QI-fähige Geräte gleichzeitig auf. Die Ladestation ist gut verarbeitet, bietet eine Schnellladefunktion sowie LED-Streifen zur Anzeige des Ladestatus. Abgesehen vom etwas hohen Preis, welcher derzeit bei 65,99€ liegt, gibt es hier wirklich nichts zu meckern.


Pro:
+ Solide Verarbeitung
+ rutschfestes Design

Kontra:
– etwas teuer

 


Herstellerseite
Preisvergleich