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Mad Catz R.A.T. 4+ Gaming Maus im Test


Mad Catz ist ein alter Bekannter in der Gaming Welt, denn die Mad Catz R.A.T. Mäuse waren schon damals etwas Besonderes. Die Besonderheit liegt insbesondere in der Anpassbarkeit an den Nutzer der Maus. So lässt sich die R.A.T. 4+ zum Beispiel in der Länge einstellen und auch die Tasten können ganz den eigenen Vorlieben mit Funktionen belegt werden. Im Folgenden schauen wir uns die Maus einmal genauer an.

Verpackung & Daten

Verpackung

 

Die Mad Catz R.A.T. 4+ kommt in einer weißen Verpackung mit durchsichtiger Front. Auf der Front befinden sich zudem Modellbezeichnung sowie der Schriftzug des Herstellers. Auf der Rückseite sind Informationen zu den Features untergebracht.

Daten
Mad Catz R.A.T. 4+  
Sensor
Max. Auflösung
DPI Stufen
Pollingrate
Beschleunigung
PIXART PMW3330
Bis 7.200 DPI
800/1600/3200/7200
12, 250, 500, 1.000 Hz
90 G
Anzahl Tasten 9
Gewicht
Kabellänge
90 g (Ohne Kabel)
180 cm (mit Gewebe ummantelt)
Besonderheit Rote Beleuchtung

Details



Die Mad Catz R.A.T. 4+ verfügt über ein futuristisches Design und vermittelt den Eindruck, dass die Außenseite aus mehreren Teilen besteht. Für den hinteren Teil der Maus ist dies auch zutreffend. Linksseitig ist eine großzügige Ablage für den Daumen angebracht. Von hier aus kann der Nutzer drei der neun Maustasten problemlos erreichen. Eine Besonderheit stellt die Taste mit der aufgedruckten Zielscheibe dar, denn bei Druck auf die Taste kann die Auflösung soweit runtergesetzt werden, dass genauer gezielt werden kann. Auf der Ablage sind die Kratzspuren aus dem Hersteller-Logo zu finden. An der linken Maustaste ist außen eine LED Anzeige untergebracht, die anzeigt in welcher Stufe der Auflösung sich der Nutzer befindet.


 

An der Innenseite neben der linken Maustaste ist eine kleinere Taste zu finden über welche die Stufen der Auflösung durchgeschaltet werden. Die kleine Taste vor dem Mausrad kann ebenfalls durch die Stufen schalten, allerdings in beide Richtungen. Wer das so nicht möchte kann die Tasten später in der Software noch anders belegen. An der rechten Seite verfügt die Maus über ein griffiges Seitenteil.




Der Mausrücken ist mit einer Messskala versehen, die aber eher der Unterstützung des Design zu dienen scheint. Das Gehäuse der Maus besteht überwiegend aus einem matt schwarzen Kunststoff. Auf eine Gummierung hat der Hersteller komplett verzichtet.


 

Die Unterseite besteht aus einem leicht durchscheinenden weißen Kunststoff. Auf diesem sind sechse Gleitpads untergebracht. Um den futuristischen Eindruck zu verstärken hat Mad Catz die Kabel zu den Tasten der linken Seite sowie die zur Beleuchtung in der Handauflage mit Kabeln ausgestattet, deren Isolierung durchsichtig ist. Im hinteren Bereich befindet sich ein kleiner Hebel über den die Länge der Maus verändert werden kann.


 

Über den Hebel lässt sich die Maus in mehreren Stufen nach hinten hinaus verlängern. Die Arretierung ist recht stramm, verhindert so aber auch ein ungewolltes Verstellen während der Nutzung.

Praxis

Software



Die Mad Catz R.A.T. 4+ bedarf keiner Software um zu funktionieren, allerdings wird sie benötigt um wirklich alle Funktionen nutzen zu können. Die Software ist auf der Seite des Hersteller herunterladbar und ist 12,4 MB groß. Die Software ist in vier Bereiche unterteilt. Der erste Bereich nennen sich „Programmierung“ und beherbergt die Zuweisung von Funktionen oder Makros an die Tasten der Maus. Dabei sind alle neun Tasten auswählbar.




Die nächste Kategorie nennt sich einfach nur „Einstellungen“ hier können DPI Stufen festgelegt werden. Zur Verfügung stehen quasi vier Speicherplätze die ganz nach Lust und Laune mit einer Auflösung verknüpft werden können.


 

Die nächste Kategorie „Chamäleon“ ist sehr einfach gehalten, hier kann der Nutzer aus einen von vier Beleuchtungseffekten wählen und die Helligkeit der Beleuchtung anpassen. Eine Auswahl der Farbe ist nicht möglich da die Maus ausschließlich in roter Farbe beleuchtet ist. In der letzten Kategorie „Support“ kann die neueste Software heruntergeladen oder der Support kontaktiert werden.

Praxis

 

In Betrieb erleuchtet das Logo auf der Maus, die Balken an der Seite sowie eine blaue LED an der Zusatztaste auf der Oberseite. Zudem befindet sich am Boden der Maus eine weitere rote LED. In dieser Ausleuchtung wirkt die Mad Catz R.A.T. 4+ noch aggressiver als zuvor. Der gute Gesamteindruck setzt sich auch während des praktischen Einsatzes in Spielen wie Overwatch, Counter Strike: Global Offensive sowie League of Legends fort. Mit Hilfe der Zusatztaste an der linken Seite gelingen schon nach kurzer Eingewöhnung, gerade in Shootern, ordentlich platzierte Headshots. Auch das schnelle Umschalten zwischen den Profilen und einzelnen DPI Stufen funktioniert außergewöhnlich gut.

Und trotz des futuristischen Designs mit den vielen Kanten liegt die Maus auch nach stundenlangen Gaming-Sessions gut in der Hand. Dank der Einstellungsmöglichkeit in der Länge eignet sich die Maus sowohl für kleine als auch große Hände. Allerdings ist die Maus aufgrund ihrer Bauform ausschließlich für Linkshänder geeignet. Ansonsten kommt hier nahe zu jeder Griff-Typ auf seine Kosten.

Fazit

Die Mad Catz R.A.T. 4+ ist derzeit ab 52,90 Euro im Preisvergleich gelistet. Dafür erhält der Nutzer eine Maus, die sich an die Hand anpassen lässt und zudem über einen guten Sensor verfügt. Die Maus lässt sich vielfältig einrichten und gleitet Problemlos über alle gängigen Oberflächen. Bei der Software bedarf es an der ein oder anderen Stelle noch Verbesserungen in der Übersetzung. Der Verzicht auf gummierte Oberflächen gefällt uns sehr gut, denn erfahrungsgemäß neigen diese mit der Zeit zum Kleben. Wir vergeben 9 von 10 Punkten und unseren Empfehlung.


Pro:
+ Außergewöhnliches Design
+ Einstellbar in der Länge
+ Angenehm zu bedienen
+ Ausreichende Anzahl Tasten

Kontra:
– Softwareübersetzung




Wertung: 9/10
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