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FIFA 17 im Test

[nextpage title=“Einleitung“ ]

Jedes Jahr stehen die Fans von Fußball Simulationen erneut vor der Frage, ob es sich überhaupt lohnt, den neuesten Ableger der FIFA-Reihe zu kaufen. Gerade in diesem Jahr scheinen die Neuerungen aber enorm. So findet mit FIFA 17 die Frostbite Engine Einzug und es gibt eine Art Story Modus. Ob sich die Anschaffung lohnt und wie sich das Spiel spielen lässt erfahrt ihr nun im Test.

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An dieser Stelle möchten wir uns bei unserem Partner Electronic Arts für die freundliche Bereitstellung des Spiels und das in uns gesetzte Vertrauen bedanken.​

Autor: Sebastian P.

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[nextpage title=“Das Spiel“ ]Das Spiel:

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EA hat uns für den Test in digitaler Form übergeben, es ist allerdings auch im Handel mit optischen Datenträger erhältlich. Insgesamt zieht sich die Installation über 5 DVD’s hinweg. Bei der digitalen Version werden etwa 28 GB an Daten aus dem Internet heruntergeladen.

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Gespielt wird FIFA 17 auf einem Mittelklasse Gaming PC wie er auch aktuell noch zu finden ist. Diese Konfiguration genügt den Systemanforderungen zum Spiel, denn unser System entspricht in etwa den empfohlenen Anforderungen. Empfohlen wird Windows 7, 8 oder 10 (64-Bit), einen Intel i5-3550K mit 3,4 GHz oder AMD FX 8150 mit 3,6 GHz, 8 GByte RAM, 50 GByte freien Speicher, eine Nvidia GTX 660 oder AMD Radeon R9 270 sowie DirectX 11.0.

Für das Spielen von FIFA 17 empfehlen wir einen Controller wie beispielsweise den XBOX 360 Controller, da sich Fußball Simulationen erfahrungsgemäß besser mit einem Controller spielen.[/nextpage]

[nextpage title=“Die Neuerungen“ ]
Die Neuerungen:

Der Story Modus

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Schon lange gab es Gerüchte zu einem potenziellen Story-Modus in FIFA 17. Damals schrieb EA SPORTS eine Stelle für einen Filmmacher aus, was die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zog. Die Gerüchte bewahrheiteten sich, als EA mit „The Journey“ den ersten Story-Modus für die Fußballsimulation vorstellte. Hier können Fans kreativ werden und als Alex Hunter die Premier League erklimmen. Der Verein darf selbst gewählt werden. Im Folgenden muss sich dann ein Platz in der Startaufstellung erkämpft werden, um so seine Karriere aufzubauen.

Jegliche Entscheidungen fließen in das Spiel mit ein, sodass auch Interviewfragen große Auswirkungen haben. Selbst soziale Netzwerke spielen eine Rolle in Eurer Laufbahn. Spieler sollen so einen neuen Einblick hinter die Kulissen bekommen und auch die Schattenseite des Fußballs kennenlernen, hieß es von Lead Producer Nick Channon.

FIFA mit japanischer Liga und den Brasilianern

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Zum ersten Mal ist die japanische J1 Liga in der Fußballsimulation vertreten und Spieler können sich mit Vereinen wie FC Tokyo oder Gamba Osaka austoben. Auch die brasilianische Liga ist fast vollständig wieder in FIFA verfügbar. Insgesamt sind 18 von 20 Teams aus der Campeonato Brasileiro Série A, der ersten brasilianischen Liga, und fünf Teams aus der zweiten Liga im Spiel. Zumindest die Erstligisten feiern ihr Comeback im Karriere-Modus. In FIFA 16 waren nur 16 brasilianische Teams im Spiel, welche nur unter „Rest der Welt“ auffindbar und somit nicht für die Karriere verfügbar waren. In diesem Jahr fehlen aber trotzdem mit Corinthians Sao Paulo und CR Flamengo zwei hochwertige Teams, die jedoch Exklusivdeals mit Pro Evolution Soccer haben.

Kompetitive Action mit FUT Champions
Im eSport könnte der neue Spielmodus FUT Champions interessant werden. Täglich haben hier Spieler die Chance, in Turnieren gegeneinander anzutreten. Die Gewinner können sich für die Weekend League qualifizieren und so einen Rang abstauben – von Bronze bis Elite ist alles dabei. Dadurch gibt es verschiedene Ingame-Belohnungen, die talentiertesten Kicker schaffen es sogar auf die Bestenliste. Der Monatsbeste darf am Ende an der FIFA 17 Ultimate Team Championship Series teilnehmen, welche den Spielern 1,3 Millionen US-Dollar Preisgeld verspricht.

Neue Standardsituationen
Am Gameplay mag sich vielleicht nicht viel geändert haben, dennoch haben die Standardsituationen einen neuen Anstrich. So sind Elfmeter deutlich schwieriger als in den vorherigen Teilen, bieten aber auch mehr Vielfalt. Die komplette Aktion wird nun manuell gesteuert und bedarf somit etwas Übung. Auch Ecken sowie Freistöße wurden überarbeitet. Letzterere können jetzt noch variantenreicher umgesetzt werden und der Spieler entscheidet, ob er mit Anlauf den Freistoß schießen will oder doch lieber mit einer anderen Variante den Ball aufs Tor bringt.[/nextpage]

[nextpage title=“Das Spiel in der Praxis“ ]
Das Spiel in der Praxis:

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Wir beginnen das Spiel mit einem Spiel in der ersten Bundesliga, die erste Partie – FC Schalke 04 gegen Eintracht Frankfurt. Das Stadion brodelt, die Spieler betreten das Feld und die allseits bekannten Moderatoren kommentieren die Ereignisse – beide Sprecher kennt man aus dem realen Fußball – Frank Buschmann und Wolff-Christoph Fuss.

Wir haben den Anstoß und setzen Eintracht erst mal nicht viel entgegen, was sich jedoch mit der zweiten Halbzeit ändern wird. Trotz des Umstiegs auf die Frostbite Engine sind kaum große, grafische Unterschiede zum Vorgänger heraus zu finden. Wir haben das Gefühl, dass FIFA 17 in der Steuerung noch einen Tick ausgefeilter ist als es im Vorgänger der Fall war.

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Und so passiert es in der 58. Minute, dass Maximilian Meyer das erste Tor schießt. Kurze Zeit später folgt ein weiteres Tor durch Klaas-Jan Huntelaar in der 74. Minute. Und darauf folgt in der 78. Minute Tor Nummer 3, erneut durch Meyer. Wir verlassen die Begegnung 3:0 für den FC Schalke 04.

Video:

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[nextpage title=“Fazit“ ]
Fazit:

Alles in allem gibt sich FIFA 17 in diesem Jahr keine Blöße. Der Engine-Wechsel ist einwandfrei über die Bühne gegangen und das Spiel profitiert in technischer Hinsicht deutlich davon. Das Spiel ist der zeit ab 35,99 Euro erhältlich, regulär kostet es bei EA direkt 59,99 Euro. Das Spiel ist außerdem für alle aktuellen Konsolen verfügbar. Mit dem Wechsel zu Frostbite hat man quasi den Grundstein für den Rest der Generation gelegt und auf The Journey darf man künftig gerne aufbauen. Es ist eine schöne und abwechslungsreiche Ergänzung, selbst wenn der Modus nicht den großen Wiederspielwert bietet. Davon abgesehen erwartet euch hier ein gewohnt sehr gutes, einsteigerfreundliches und mit zahlreichen Lizenzen vollgepacktes Fußballspiel, mit dem man wenig falsch machen kann. Wir vergeben 8,9 von 10 Punkten und somit unseren Gold Award.

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Pro:
+ Optisch ansprechend
+ Gute Spieleranimation
+ Realistisches Spiel
+ Sehr viele nationale und internationale Mannschaften
+ Story Modus

Contra:
– Wiederspielwert von The Journey

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  • I
    <p>Ich wünsche eine frohe Weihnachtszeit!</p>
    S
    <p>Bin leider nicht so der Fifa Fan. Aber trotzdem werde ich mal einen Blick riskieren :)</p>
    <p>
    Bin leider nicht so der Fifa Fan. Aber trotzdem werde ich mal einen Blick riskieren :)
    </p><p><br /></p><p>Mach das ruhig, die Singleplayer Kampagne ist richtig gut geworden.</p><p>Ich bin normal eher auch nicht so der PC Fußballer.</p>
    <p>Werde es mir zu Weihnachten wohl auch gönnen</p>
    B
    <p>Ich spiel selber nur FIFA an der PS4 bei Freunden... Das einzige wofür ich die Konsole gut finde bezüglich Spiele während FIFA und PES... Ansonsten gilt #pcmasterrace</p>
    <p>Du in Zeiten wo die PC&#039;s so klein sind, dass die in den TV Schrank passen ist das auch schon egal.</p><p>Ich habe einen potenten Wohnzimmer PC, zwei XBOX Wireless Controller dran und ab dafür.</p>
    B