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Dicota USB-C Portable 10-in-1 Docking Station im Test

Viele moderne Notebooks verfügen nur noch über wenige Anschlüsse, da will die Dicota USB-C Portable 10-in-1 Docking Station für Abhilfe sorgen. Denn über einen USB-Typ-C Anschluss lassen sich viele weitere Anschlussmöglichkeiten und sogar die Stromzufuhr zum Notebook realisieren. Diese Docking Station verspricht viele Anschlussmöglichkeiten, selbst für ältere Monitore oder Beamer. Wie sich die Docking Station in der Praxis gibt, erfahrt ihr in unserem Test.

 

Verpackung, Inhalt & Daten

Verpackung



Die Dicota USB-C Portable 10-in-1 Docking Station kommt in einer kompakten Verpackung, deren Vorderseite neben einer Abbildung auch das Logo des Herstellers und die Modellbezeichnung trägt. Zudem sind hier kurz die wichtigsten Features aufgelistet. Die Rückseite enthält die technischen Daten und zeigt eine Übersicht der Anschlüsse anhand einer Abbildung.

 

Inhalt



Neben der Dicota USB-C Portable 10-in-1 Docking Station erhalten wir lediglich noch eine sehr kurze Schnellstartanleitung.

 

Daten

Technische Daten – Dicota USB-C Portable 10-in-1 Docking Station
Abmessungen
Gewicht
Material
115 x 18 x 60 mm (L x B x H)
100 g
Metall, Kunststoff
Anschlüsse 1x USB-Typ-C
3x USB-Typ-A (USB 3.1, 1. Gen.)
1x VGA
1x RJ45 Gigabit LAN (10/100/1.000 Mbps)
1x kombinierte 3,5 mm Audio-Klinke
1x SD Kartenleser
1x microSD Kartenleser
1x HDMI (bis 4K @ 30 Hz)
1x USB-Typ-C (mit Power Delivery bis 100 W)
Anschlusskabel USB-Typ-C, 20 cm lang, fest verbunden
Garantie 24 Monate

Details



An der Vorderseite der Dicota USB-C Portable 10-in-1 Docking Station finden wir ganz rechts einen USB-C-Anschluss. An diesen können sowohl diverse USB-Geräte, als auch das Netzteil des Notebooks angeschlossen werden – wenn das Notebook über USB-C geladen werden kann. Das ist zum Beispiel beim MacBook oder auch bei Handheld wie dem Steam Deck oder dem ASUS ROG Ally der Fall. Der Anschluss kann eine Leistung von bis zu 100 Watt durchreichen. Darauf folgt ein HDMI-Anschluss, welcher eine Auflösung von bis zu 4K bei bis zu 30 Hz unterstützt. Auch an einen SD- und microSD-Speicherkartenleser hat man gedacht. Zuletzt finden wir hier auch noch einen kombinierten 3,5 mm Klinke-Anschluss. Hier können Kopfhörer mit normalen Klink-Anschluss als auch Headsets mit einem kombinierten Klinke-Anschluss (4-polig) angeschlossen werden.




An der rechten Seite sind ein Netzwerkanschluss (RJ45) und ein VGA-Anschluss untergebracht. Der Netzwerkanschluss unterstützt dabei Netzwerkgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit. Der danebenliegende VGA-Anschluss ist praktisch. Zwar gilt HDMI heutzutage als Standard, doch gibt es leider immer noch genügend Einrichtungen, welche immer noch mit alten Monitoren oder Beamern arbeiten, welche über diesen alten Standard angebunden werden.




Die Rückseite bietet drei vollwertige USB-Typ-A Anschlüsse, welche dem USB 3.1 Standard der ersten Generation angehören. Daneben befindet sich ein weiterer USB-Typ-C Anschluss. Bei den USB-Typ-C Anschlüssen gibt es vom Hersteller keine Angaben dazu, welcher Standard dort zum Tragen kommt. Es ist aber davon auszugehen, dass es sich hier um denselben Standard handelt, der auch bei den USB-Typ-A Anschlüssen zum Einsatz kommt. Von der linken Seite geht das 20 cm lange Anschlusskabel mit USB-Typ-C Stecker ab. Auf der Oberseite ist jeder Anschluss beschriftet, sodass hier keine Zweifel aufkommen. Mittig ist das Logo des Herstellers aufgedruckt.




Auf der Rückseite findet sich der Barcode des Produktes sowie einige Logos von Zertifikaten. Abschließend macht diese Docking Station auf uns optisch einen wertigen Eindruck. Das Gehäuse besteht überwiegend aus Metall, wobei der Hersteller keine Angaben macht, um welches Material es sich handelt. Da es aber nicht magnetisch ist, gehen wir von Aluminium aus, welches mit einer silbernen Beschichtung versehen wurde.

 

Praxis

Aufbau & Inbetriebnahme



Die Dicota USB-C Portable 10-in-1 Docking Station testen wir an einem der letzten MacBook Pro mit Intel Prozessor und Touch-Bar. Es verfügt über vier Thunderbolt 3 Anschlüsse. An die Docking Station schließen wir in diesem Fall die Funkempfänger von Tastatur und Maus, sowie eine externe SSD an. Außerdem verbinden wir das Netzteil über die Docking Station mit dem MacBook Pro.

 

Praktischer Einsatz



Die Anschlüsse sind gut angeordnet, so können auch zwei breite USB-Sticks nebeneinander eingesteckt werden, ohne dass diese sich gegenseitig stören. Eine weiße LED neben dem Audio-Anschluss zeigt an, dass die Docking Station mit einem Netzteil verbunden ist. Allerdings liegt die Docking Station mit dem blanken Metall auf dem Tisch auf, dadurch könnte es passieren, dass sowohl das Gerät als auch die Tischplatte schnell verkratzen. Zudem verrutscht die Docking Station, wenn man mal an ein Kabel kommt.

Aufgrund dessen, dass wir derzeit keinen Monitor mit VGA-Anschluss in der Redaktion haben, können wir nur eine Aussage über den HDMI-Anschluss treffen. Die Verbindung zu einem Monitor oder Fernseher funktioniert sowohl über das MacBook Pro als auch über ein Windows PC einwandfrei. Allerdings stellen wir dabei fest, dass unter Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) eine maximale Bildwiederholrate von 60 Hz möglich ist. Unter UHD/4K (3.840 x 2.160 Pixel) sind es sogar nur noch 30 Hz, was für Präsentationen und die meisten Filme ausreichend sein sollte.

Bei der angeschlossenen externen SSD stellen wir am USB-Typ-C Anschluss der Docking Station keinen Unterschied zum direkten Anschluss an den Thunderbolt Schnittstellen des MacBook Pro fest.

Der Ethernet Anschluss bietet eine Geschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s. Der Verbindungsaufbau funktionierte in unserem Praxistest einwandfrei und zügig. Die Verbindung war stets stabil und zuverlässig.

 

Fazit

Im Preisvergleich lässt sich die Dicota USB-C Portable 10-in-1 Docking Station derzeit schon für einen Preis ab 67,68 € finden. Im Shop des Herstellers liegt die Dockingstation bei 79,90 €. Hierbei handelt es sich um eine solide und kompakte Docking Station für den mobilen Einsatz. Sie bietet viele Anschlüsse für die meisten Szenarien, jedoch würden wir uns statt dem VGA- lieber einen Display-Port-Anschluss wünschen, der wäre etwas gängiger – auch wenn VGA in manchen (insbesondere staatlichen) Einrichtungen noch immer gängig ist. Die niedrige Bildwiederholrate von 30 Hz sollte in der Praxis kein Problem darstellen, da die Zielgruppe vor allem im Office-Bereich zu finden sein dürfte. Einzig die Rutschfestigkeit auf dem Tisch empfinden wir noch störend, hier würden entsprechende Auflagen aus Gummi ein verrutschen und verkratzen verhindern. Wir vergeben unsere Empfehlung.


Pro:
+ Wertige Ausführung
+ Viele Anschlüsse
+ Einfach zu bedienen
+ Funktioniert an vielen Geräten

Kontra:
– Rutschfestigkeit
– Empfindlich für Kratzer




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