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MSI GTX 1080 Sea Hawk EK X

MSI zeigt in diesem Jahr ein sehr gutes Timing, denn pünktlich zur Sommer Saison beglückt uns MSI mit wassergekühlten Grafikkarten. In unserem Fall handelt es sich um die GTX 1080 Sea Hawk EK X. Namensgebend dürfte hier der Sikorsky Seahawk gewesen sein, ein Helikopter den man vorallem bei der US Navy findet. Die Grafikkarte verfügt über einen sehr schönen Fullcover Wasserkühler aus dem Hause EKWB. Der Kühlkörper bedeckt alle essentiellen Komponenten wie GPU, Speicher und PWM, aber auch andere wichtige Komponenten. Ob die MSI in unseren Tests einen kühlen Kopf behält? Das sagen wir euch jetzt.

Wir danken MSI für die freundliche Bereitstellung der Grafikkarte und für das in uns gesetzte Vertrauen.

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Autor: Sebastian Psotta

Verpackung und Lieferumfang:

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Die MSI GTX 1080 Sea Hawk EK X kommt in einem großen, mehrfarbig bedruckten Karton. Es überwiegen die Farben schwarz, grau und das typische Nvidia grün. Auf der Vorderseite ist der namensgebende Helikopter, der Sikorsky Seahawk abgebildet. Die Rückseite hingegen zeigt uns einige Informationen zu den Features und Spezifikationen sowie Abbildungen der Grafikkarte.

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Im Inneren befindet sich ein Karton. Im oberen Teil des Kartons befindet sich ein kleinerer Karton in dem sich das Zubehör und Anleitungen befinden. So findet man eine mehrsprachige Schnellstartanleitung als Faltblatt, eine Registrierungskarte, eine Installationsanleitung für den Wasserkühler, eine DVD mit Treibern und Programmen, einen Innensechskantschlüssel und zwei Schraubstopfen. Unterhalb des Kartons finden wir schließlich das Objekt unserer Begierde, die GTX 1080 Sea Hawk EK X.

Details:

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Es kommt selten vor, dass wir schon beim Auspacken von Hardware in Euphorie verfallen. Nachdem wir die GTX 1080 aus der Antistatikfolie gepellt haben, bekamen wir sofort den Drang das gute Stück freudig einzubauen. Die Oberseite wird von einem Block aus Acryl dominiert. Der Kühlblock stammt von EK Waterblocks und kühlt GPU, Grafikspeicher und die Spannungswandler. Auf dem Block rangt der bekannte MSI Drache. Auf der Rückseite befindet sich eine matt schwarze Backplate die der Grafikkarte noch mehr Stabilität gibt und auch die Wärme auf der Rückseite etwas ableitet.

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Die MSI GTX 1080 Sea Hawk EK X ist eine sehr anschlussfreudige Grafikkarte. Insgesamt verfügt sie über drei Displayports, einen HMDI sowie einen DVI Anschluss. Alle Anschlüsse sind mit einer roten Gummiabdeckung versehen um Staub in den Anschlüssen zu vermeiden. Das Feld mit den Anschlüssen nimmt zwei Slots ein. Die Karte dagegen ist so dünn, dass sie nur einen Slot beansprucht.

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An der Seite befinden sich die Anschlüsse für die Wasserkühlung. Hier können die Schläuche variabel angebracht werden. Es liegen zwei Verschlussschrauben für die ungenutzten Öffnungen bei. Hier ist es ganz wichtig: Die Fittings und Verschlussschrauben nur handfest ziehen, sonst könnte es passieren, dass sich im Acryl Risse bilden.

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Links daneben befinden sich die Anschlüsse für die SLI-Brücke. Zusammen mit der Geforce GTX 1080 führt Nvidia eine neue SLI-Brücke ein, die schon bei 2-Way-SLI zwei Nasen statt einer nutzt. Die Datentransferraten zwischen zwei Grafikkarten wird so verdoppelt. Daher passen die älteren SLI-Brücken nicht mehr mit dieser Karte.

Einbau und Inbetriebnahme:

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Unser Testsystem haben wir mit einer leistungsstarken Wasserkühlung ausgestattet und die MSI GTX 1080 Sea Hawk EK X eingebunden. Vor dem Einbau haben wir die Grafikkarte vorbereitet indem wir die Verschlussschrauben und unsere Fittings aufgeschraubt haben. Nun noch die Schläuche und Strom anschließen und das System ist bereit für den ersten Lauf. Nachdem wir den alten Grafiktreiber durch den neuesten für die GTX 1080 ersetzt haben ging es an die ersten Tests.

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In diesem Testsystem befindet sich ein Intel i5 4670k, welcher auf allen vier Kernen mit einer Frequenz von 4Ghz taktet. Beim Auslesen der Daten aus der GTX 1080 Sea Hawk EK X ist uns aufgefallen, dass die Werte scheinbar nicht korrekt ausgelesen werden, denn der Takt des Grafikchips wird hier erstaunlich niedrig angegeben.

Praxistest:

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Mit dieser Konfiguration, dem aktuellsten Nvidia Treiber sowie der MSI Gaming App ging es in die ersten Tests, dem Unigine Valley und dem Unigine Heaven Benchmark. Dabei blieb die Karte mit 42 Grad recht kühl und hielt ihren Boosttakt.

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In der MSI Gaming App gibt es drei verschiedene Profile, ein OC-, ein Gaming- und ein Silentprofil. Wird eines der Profile aktiviert boostet die Grafikkarte mit bis zu 1990 Mhz hoch (in allen drei Profilen). Mit diesen 1990 Mhz sind wir dann in unsere Tests gegangen.

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Auf in den Benchmarks von 3DMARK zeigt sich die GTX 1080 Sea Hawk EK X von der guten Seite. Am Ende haben wir auch noch den neuen DX12 Benchmark namens Time Spy durchlaufen lassen. Aber nicht nur in synthetischen Benchmarks, sondern auch in Spielen brachte die GTX 1080 Sea Hawk EK X gute Leistungen. So erreichten wir bei Battlefield 1 in der Full HD Auflösung, allen Einstellungen auf Ultra und bei eingeschalteter DX12 Funktion durchschnittlich 130 FPS. Auch in Rise of Tomb Raider erreichten wir bei allen Einstellungen am Anschlag und in Full HD durchschnittlich 130 FPS. Das zeigt uns, dass uns synthetische Benchmarks wirklich nur eine grobe Richtung weisen und das im Spielealltag anders aussehen kann.

Da das Temperaturlimit mit unter 50 Grad noch lange nicht erreicht ist, bestehen noch Spielraum für das OC Feintuning. Mit dem Afterburner in der Version 4.2 haben wir die GTX 1080 Sea Hawk EK X auf 2126 Mhz fixiert, was die Karte auch auf Dauer halten konnte. Dabei erhöhte sich die Temperatur nur um 2 Grad. Im Endergebnis konnten wir allerdings nur ein FPS Plus im einstelligen Bereich erreichen. Mit dieser Version des Afterburners ist es nicht möglich die Spannung anzupassen, dies ist erst mit der Version 4.3 möglich, die sich momentan noch im Beta Stadium befindet. Damit haben wir versucht noch mehr Leistung aus der Karte herauszuholen, was aber meist von Abstürzen gekrönt war. Aber schließlich ist diese Version auch nur eine Beta Version.

Fazit:

MSI hat uns mit der GTX 1080 Sea Hawk EK X ein tolles Stück neuer Hardware beschert. Derzeit bekommt man die Grafikkarte ab 869€. Das mag zwar auf den ersten Blick ein hoher Preis sein, aber schließlich reden wir hier auch von einer Highend Grafikkarte, die fertig zum einbau in eine vorhandene Wasserkühlung ist und zudem noch Potenzial nach oben hat. Neben der Leistung haben uns die gute Verarbeitung und das wirklich schöne Design gefallen. Allerdings sollte man vor dem Kauf prüfen, ob die Karte auch in den eigenen Rechner passt, denn die Karte ich recht lang und auch sehr breit. Uns hat die GTX 1080 Sea Hawk EK X von MSI überzeugen können, daher vergeben wir 9,6 von 10 Punkten und somit den Gold und Highend sowie den Silent Award.

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Pro:
+ Gute Verarbeitung
+ Schönes Design
+ Sehr gute Leistung
+ Leistungsreserven

Contra:
– Preis

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<p>Was ging den so OC mäßig? Kommt die Karte an die ~2,2GHz?</p>
lol, ich google grad so und schau mir die an und hey... siehe an :D Krass der Seb hatte sie am start :D
<blockquote><div>haligia</div>Was ging den so OC mäßig? Kommt die Karte an die ~2,2GHz?</blockquote>Den Beitrag hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.<br />
Das OC habe ich bis 2126 Mhz geschraubt, danach wurde es instabil, mit etwas mehr Zeit wäre aber sicherlich mehr drin gewesen.<br />
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<blockquote><div>Seelenwolf</div>lol, ich google grad so und schau mir die an und hey... siehe an :D Krass der Seb hatte sie am start :D</blockquote>Japp, war ein nettes Teil und ich war auch sehr traurig, als ich Abschied von ihr nehmen musste.
B